Verdichtung https://www.swissbau.ch/de de 10-Millionen-Schweiz – Neue Chancen oder Dichtestress? https://www.swissbau.ch/de/aktuell/blog/10-millionen-schweiz-neue-chancen-oder-dichtestress <span>10-Millionen-Schweiz – Neue Chancen oder Dichtestress?</span> <span><span>w4admin</span></span> <span>Mi, 23.12.2015 - 00:00</span> <a href="/de/ausstellerundprodukte/kontakt/redaktion-swissbau" hreflang="de">Redaktion Swissbau </a> <img src="/sites/default/files/styles/full_content/public/blog/image/10-mio-ch-detailbild.jpeg?itok=H3t7-amr" width="825" height="630" alt="10-Millionen-Schweiz – Neue Chancen oder Dichtestress?" title="10-Millionen-Schweiz – Neue Chancen oder Dichtestress?" class="img-responsive" /> <div class="body-text clearfix"> <br clear="none" /><div class="video-container"> <div class="video-text"><strong>Focus: 10-Millionen-Schweiz – neue Chancen oder Dichtestress?</strong></div> <iframe width="560" height="315" frameborder="0" class="b-lazy" data-src="https://www.youtube.com/embed/RIgSUDpT76s?vq=hd1080" src="data:image/gif;base64,R0lGODlhAQABAAAAACH5BAEKAAEALAAAAAABAAEAAAICTAEAOw=="></iframe></div> <br clear="none" /><p> Die Bevölkerung im Binnenland Schweiz ist in den letzten Jahren stark gewachsen. Dieser Trend scheint sich fortzusetzen: Gemäss dem Bundesamt für Statistik leben in 30 Jahren über 10 Millionen Menschen hier. Die Schweiz, wie wir sie heute kennen, wird sich verändern. Das Bild einer urbanen, dichten und technisch vernetzten Zukunft wird gezeichnet. </p> <p><strong>Im «Focus: 10-Millionen-Schweiz – Neue Chancen oder Dichtestress?» werden folgende Fragen diskutiert: Wie gelingt es uns, die hohe Lebensqualität zu erhalten? Wie sieht die Schweiz der Zukunft aus? Werden uns technische Lösungen dabei helfen, begrenzte Räume und Ressourcen zu teilen? Und wie wird sich unser Zusammenleben verändern? </strong></p> <p>Folgenden Gäste treten auf: </p> <ul><li>Andreas Hofer, Architekt, Gründer Kraftwerk 1, Projektleiter Leuchtturmprojekt + 2000-Watt-Siedlung Hunziker-Areal Zürich </li> <li>Tilla Künzli, Vorstand Urban Agriculture Basel, Aktivistin für kreative Sensibilisierung </li> <li>Hans-Georg Bächtold, Geschäftsführer SIA, Raumplaner </li> <li>Anja Graf, Firmengründerin, Inhaberin und Geschäftsführerin der VISIONAPARTMENTS</li> <li>Reto Miloni, Architekt, Miloni Solar AG </li> <li>Joris Van Wezemael, Portfoliomanager Pensimo &amp; Privatdozent ETH Zürich, Wirtschaftsgeograph und Architektursoziologe </li> </ul><p>Die Veranstaltung wird von Franz Fischlin moderiert. Sie sind herzlich eingeladen! Im <a href="https://www.swissbau.ch/de-CH/news/veranstaltungen/swissbau-focus.aspx/session/64FA8C305E554AAB8486CEB43E1E8CBE" target="_blank">Veranstaltungskalender</a> können Sie sich gleich anmelden.</p> </div> <div class="field--label">Blog platform</div> <a href="/de/aktuell/blog/taxonomy/messe" hreflang="de">Messe</a> <div class="field--label">Blog tags</div> <a href="/de/aktuell/blog/taxonomy/rettungdurchtechnik" hreflang="de">rettungdurchtechnik</a> <a href="/de/aktuell/blog/taxonomy/news-0" hreflang="de">News</a> <a href="/de/aktuell/blog/taxonomy/10-millionen-schweiz" hreflang="de">10-Millionen-Schweiz</a> <a href="/de/aktuell/blog/taxonomy/verdichtung" hreflang="de">Verdichtung</a> <a id="section-comments"></a> <section class="full--topic-default full__comments" id="node-topic-field-topic-comments"> <div class="card"> <div class="card__block card__comment_section"> <div class="comment-form__wrapper"> <div class="h3 ">Kommentar verfassen</div> <drupal-render-placeholder callback="comment.lazy_builders:renderForm" arguments="0=node&amp;1=722&amp;2=field_topic_comments&amp;3=comment" token="hXykmH0r9lsY8mEwwFuZZDprPXlFm8s4NinZumtIWQk"></drupal-render-placeholder> </div> </div> </div> </section> <drupal-render-placeholder callback="like_and_dislike.vote_builder:build" arguments="0=node&amp;1=722" token="BaVFGsmbgHG8MA77thY_oyaiCihaV1u7hOlmZGZxRoM"></drupal-render-placeholder><drupal-render-placeholder callback="flag.link_builder:build" arguments="0=node&amp;1=722&amp;2=follow_content" token="tzv531qXUDckB4lQEtWFzbS-9UFYxzTcg1Z9uYehEwg"></drupal-render-placeholder> Tue, 22 Dec 2015 23:00:00 +0000 w4admin 722 at https://www.swissbau.ch https://www.swissbau.ch/de/aktuell/blog/10-millionen-schweiz-neue-chancen-oder-dichtestress#comments RPG-Revision: Gesetze allein ändern nie etwas https://www.swissbau.ch/de/aktuell/blog/rpg-revision-gesetze-allein-aendern-nie-etwas <span>RPG-Revision: Gesetze allein ändern nie etwas</span> <span><span>w4admin</span></span> <span>Di, 30.06.2015 - 00:00</span> <a href="/de/ausstellerundprodukte/kontakt/heinz-taennler" hreflang="de">Heinz Tännler</a> <img src="/sites/default/files/styles/full_content/public/blog/image/zweite-rpg-revision.jpeg?itok=sptAqmbh" width="570" height="280" alt="RPG-Revision: Gesetze allein ändern nie etwas" title="RPG-Revision: Gesetze allein ändern nie etwas" class="img-responsive" /> <div class="body-text clearfix"> <p> Bei der ersten Revision des Raumplanungsgesetzes ging es unter anderem um die Frage der Bauzoneneinschränkung und die Entwicklungsmassnahmen gegen innen. Die Umsetzung des RPG1 braucht Ressourcen und Zeit. Die Kantone und Regionen entwerfen zurzeit Raumentwicklungsstrategien. Die Richtpläne und Gesetze müssen revidiert werden. Es ist nicht nur die Verwaltung, die tätig werden muss. Die kantonalen Parlamente, die Gemeindeversammlungen: Sie alle müssen sich mit dem neuen Raumplanungsrecht auseinandersetzen. Gefordert ist deshalb auch Geduld. Ein Gesetz allein ändert nie etwas, sondern immer erst dessen Vollzug. Deshalb lautet die Hauptforderung der Kantone an den Bund: Die Kantone und Gemeinden wollen und müssen ihre Ressourcen nun für die Umsetzung des RPG1 einsetzen.</p> <p>Neben diesem praktischen, zeitlichen Aspekt gibt es aber auch ganz konkrete übergeordnete und inhaltliche Gründe, weshalb die Kantone die zweite Revision des Raumplanungsgesetzes ablehnen.</p> <ul><li>Der erste Grund ist die Kompetenzordnung: Raumplanung ist Sache der Kantone. Es ist nicht eine Kompetenz des Bundes und es ist auch nicht eine Verbundaufgabe. Der Bund kann grundsätzlich nur den Rahmen (Rahmengesetzgebung) festlegen. Davon kommt der Bund mit dem RPG2 noch stärker ab als bisher. Er regelt Dinge, die die Kantone heute schon machen können. Er macht Vorgaben zur Organisation der Kantone. Er sieht Ersatzmassnahmen vor, mit denen er die Planungskompetenz der Kantone übersteuern will.</li> <li>Der zweite Grund ist der fehlende geistige Überbau der Vorlage. Die Vorlage ist ein Sammelsurium von Ideen und Partikularinteressen. Es fehlt ein übergeordnetes Konzept. Die Vorlage verstärkt die Tendenz, noch detaillierter national zu reglementieren und den Kantonen und Gemeinden noch weniger Spielräume zu überlassen. Raumplanung braucht Handlungsspielräume. Die Lösung liegt nicht darin, Entwicklung zu verhindern.</li> <li>Der dritte Grund ist, dass es das Gesetz in dieser Form nicht braucht: Aus Sicht der Kantone können die aufgenommenen Themen weitestgehend ohne neue Gesetzgebung umgesetzt werden, so etwa funktionale Räume, Wohnbaupolitik oder auch Umweltthemen. In diesen Bereichen sind die Kantone ohnehin aktiv. Die Instrumente dazu sind vorhanden. Eine erneute Änderung des Raumplanungsgesetzes ist dazu im Moment nicht notwendig.</li> </ul><p>Wie geht es nun weiter? Die Kantone haben den Auftrag, gemeinsam mit dem Bund festzulegen, welche Themen in den Kantonen zu lösen sind und welche sich für eine Bundesreglung aufdrängen. Letztere werden anschliessend zusammen mit dem Bund weiterbearbeitet. Zu klären ist auch, welche Verfahren die richtigen sind. Das RPG steht dabei nicht an erster Stelle.</p> <p><strong>Die Kantone verlangen, dass die Möglichkeiten im Rahmen der Sachpläne des Bundes, vereinzelter Spezialgesetzgebungen, zum Beispiel im Bereich Energie, und allenfalls der Raumplanungsverordnung und des Vollzugs auszuschöpfen sind, bevor das Gesetz revidiert wird.</strong></p> </div> <div class="field--label">Blog topics</div> <a href="/de/taxonomy/term/1224" hreflang="de">Raumentwicklung und Infrastruktur</a> <div class="field--label">Blog platform</div> <a href="/de/aktuell/blog/taxonomy/messe" hreflang="de">Messe</a> <div class="field--label">Blog tags</div> <a href="/de/aktuell/blog/taxonomy/raumplanung-0" hreflang="de">Raumplanung</a> <a href="/de/aktuell/blog/taxonomy/rpg" hreflang="de">RPG</a> <a href="/de/aktuell/blog/taxonomy/raumplanungsgesetz" hreflang="de">Raumplanungsgesetz</a> <a href="/de/aktuell/blog/taxonomy/bauzone" hreflang="de">Bauzone</a> <a href="/de/aktuell/blog/taxonomy/wohnbaupolitik" hreflang="de">Wohnbaupolitik</a> <a href="/de/aktuell/blog/taxonomy/verdichtung" hreflang="de">Verdichtung</a> <a href="/de/aktuell/blog/taxonomy/meinung-0" hreflang="de">Meinung</a> <a id="section-comments"></a> <section class="full--topic-default full__comments" id="node-topic-field-topic-comments--2"> <div class="card"> <div class="card__block card__comment_section"> <div class="comment-form__wrapper"> <div class="h3 ">Kommentar verfassen</div> <drupal-render-placeholder callback="comment.lazy_builders:renderForm" arguments="0=node&amp;1=685&amp;2=field_topic_comments&amp;3=comment" token="KV0GKesh-2LMHVCvc8RChpoKZwgwFFIy-spACPmGvB0"></drupal-render-placeholder> </div> </div> </div> </section> <drupal-render-placeholder callback="like_and_dislike.vote_builder:build" arguments="0=node&amp;1=685" token="JAoUSVta2ZLlbQ9cM21q4pLyK4yt3s6hjyq1OzUoTqc"></drupal-render-placeholder><drupal-render-placeholder callback="flag.link_builder:build" arguments="0=node&amp;1=685&amp;2=follow_content" token="-wTP2A3802aTjmfESAN1nWFhdO5S0hCYEVoPtvnoirg"></drupal-render-placeholder> Mon, 29 Jun 2015 22:00:00 +0000 w4admin 685 at https://www.swissbau.ch https://www.swissbau.ch/de/aktuell/blog/rpg-revision-gesetze-allein-aendern-nie-etwas#comments In Dübendorf wird das Bauen der Zukunft live erprobt https://www.swissbau.ch/de/aktuell/blog/duebendorf-wird-das-bauen-der-zukunft-live-erprobt <span>In Dübendorf wird das Bauen der Zukunft live erprobt</span> <span><span>w4admin</span></span> <span>Di, 19.05.2015 - 00:00</span> <a href="/de/ausstellerundprodukte/kontakt/peter-richner" hreflang="de">Peter Richner</a> <img src="/sites/default/files/styles/full_content/public/blog/image/nest.jpeg?itok=l-PhRA6E" width="570" height="393" alt="In Dübendorf wird das Bauen der Zukunft live erprobt" title="In Dübendorf wird das Bauen der Zukunft live erprobt" class="img-responsive" /> <div class="body-text clearfix"> <p> Die gebaute Umwelt ist ein Schlüsselbereich, wenn es um die Gestaltung unserer Zukunft geht. Die Energiewende kann nur gelingen, wenn wir den Energiebedarf des Bauwerks Schweiz dramatisch reduzieren. Gleichzeitig müssen Funktionalität und Komfort erhalten oder noch weiter verbessert werden – Die Verdichtung des Wohnbestandes und der zunehmende Bedarf für Wohnen im Alter sind nur zwei Stichworte aus diesem Kontext. Das perfekte Umfeld für neue Ideen und Innovationen.</p> <p>Doch die hohen Investitionskosten, die über lange Zeiträume amortisiert werden müssen, führen zu einer geringen Risikobereitschaft, die durch die hohe Regeldichte in der Baubranche noch weiter reduziert wird. Vor einer erfolgreichen Markteinführung muss ein neues Material oder System erst seine Praxistauglichkeit unter Beweis stellen.</p> <p><strong>Nicht alles, was im Labor funktioniert, erfüllt die Erwartungen auch bei der Umsetzung im Massstab 1:1. Dafür braucht es Demonstrationsprojekte, die unter realen Bedingungen durchgeführt und wissenschaftlich begleitet werden.</strong></p> <p>Genau das ist die Zielsetzung von <a href="http://nest.empa.ch/de/" target="_blank">NEST</a>, einer Forschungs- und Technologietransferplattform von Empa und Eawag, auf der Partner aus Forschung und Industrie miteinander wegweisende Lösungen für das zukünftige Bauen entwickeln und erproben. Das Gebäude besteht aus unterschiedlichen Wohn- und Büroeinheiten – sogenannten Units –, wo jeweils komplett neue Technologien verbaut und Nutzungsweisen im Betrieb geplant sind.</p> <p>In der Unit «City Lifting» zum Beispiel präsentiert das CCLAB der EPF Lausanne in Zusammenarbeit mit Bauart Architekten ein Konzept zur modularen Aufstockung von bestehenden Bauten. Oder die Unit «Vision Holz: plug&amp;stay» will zeigen, dass sich ökologisches Bauen und modernes Wohnen nicht ausschliessen und dass sich zukunftsweisende Technik und Materialnutzung auch mit dem altbewährten Werkstoff Holz umsetzen lassen.</p> <p>Jede dieser Units wird mit anderen Partnern aus Forschung, Praxis und der Bauwirtschaft realisiert. Ich persönlich messe dieser interdisziplinären Zusammenarbeit eine entscheidende Bedeutung bei, wenn es um die Entwicklung neuer Ideen geht.</p> <p>Im NEST in Dübendorf sind die Nutzerinnen und Nutzer ein zentrales Element der Evaluation der Büro- und Wohneinheiten. Denn erst im Zusammenspiel mit dem Menschen zeigt sich die Tauglichkeit neuer Lösungen und Technologien. Die Nutzer sind Teil der Experimente, wodurch im Vergleich zu konventionellen Pilot- und Demonstrationsbauten deutlich höhere Risiken eingegangen werden können.</p> <p>Wir brauchen solche Projekte, um den Innovationsprozess im Gebäudebereich zu beschleunigen und qualitativ zu verbessern. NEST soll zu einem Leuchtturmprojekt mit positivem Einfluss auf das Image der gesamten Branche werden. Im Frühjahr 2016 werden die ersten Wohn- und Büroeinheiten in Betrieb gehen – wir sind alle gespannt!</p> </div> <div class="field--label">Blog topics</div> <a href="/de/taxonomy/term/1225" hreflang="de">Bildung, Forschung und Innovation</a> <a href="/de/taxonomy/term/1228" hreflang="de">Architektur und Design</a> <a href="/de/taxonomy/term/1229" hreflang="de">Immobilienmarkt und Facility Management</a> <div class="field--label">Blog platform</div> <a href="/de/aktuell/blog/taxonomy/messe" hreflang="de">Messe</a> <div class="field--label">Blog tags</div> <a href="/de/aktuell/blog/taxonomy/nest" hreflang="de">NEST</a> <a href="/de/aktuell/blog/taxonomy/bauen-der-zukunft" hreflang="de">Bauen der Zukunft</a> <a href="/de/aktuell/blog/taxonomy/innovationen" hreflang="de">Innovationen</a> <a href="/de/aktuell/blog/taxonomy/energiewende" hreflang="de">Energiewende</a> <a href="/de/aktuell/blog/taxonomy/funktionalitaet" hreflang="de">Funktionalität</a> <a href="/de/aktuell/blog/taxonomy/komfort" hreflang="de">Komfort</a> <a href="/de/aktuell/blog/taxonomy/verdichtung" hreflang="de">Verdichtung</a> <a href="/de/aktuell/blog/taxonomy/wohnen-im-alter" hreflang="de">Wohnen im Alter</a> <a href="/de/aktuell/blog/taxonomy/regeldichte" hreflang="de">Regeldichte</a> <a href="/de/aktuell/blog/taxonomy/markteinfuehrung" hreflang="de">Markteinführung</a> <a href="/de/aktuell/blog/taxonomy/praxistauglichkeit" hreflang="de">Praxistauglichkeit</a> <a href="/de/aktuell/blog/taxonomy/demonstrationsprojekt" hreflang="de">Demonstrationsprojekt</a> <a href="/de/aktuell/blog/taxonomy/forschungsplattform" hreflang="de">Forschungsplattform</a> <a href="/de/aktuell/blog/taxonomy/nutzer" hreflang="de">Nutzer</a> <a href="/de/aktuell/blog/taxonomy/meinung-0" hreflang="de">Meinung</a> <a href="/de/aktuell/blog/taxonomy/rettungdurchtechnik" hreflang="de">rettungdurchtechnik</a> <a id="section-comments"></a> <section class="full--topic-default full__comments" id="node-topic-field-topic-comments--3"> <div class="card"> <div class="card__block card__comment_section"> <div class="comment-form__wrapper"> <div class="h3 ">Kommentar verfassen</div> <drupal-render-placeholder callback="comment.lazy_builders:renderForm" arguments="0=node&amp;1=677&amp;2=field_topic_comments&amp;3=comment" token="nrC2JlaUCyIH8kfoEWeMYDjQGPr-0cTEC-Awh3SGXiU"></drupal-render-placeholder> </div> </div> </div> </section> <drupal-render-placeholder callback="like_and_dislike.vote_builder:build" arguments="0=node&amp;1=677" token="-hC-5eIw-I76U2OcNzx6ZhJVXYgHW2LaKh0cDyI33e0"></drupal-render-placeholder><drupal-render-placeholder callback="flag.link_builder:build" arguments="0=node&amp;1=677&amp;2=follow_content" token="lPOH84lC57Gnt5Ln62d2leoSXby0P3-hKZBIHAZkCnM"></drupal-render-placeholder> Mon, 18 May 2015 22:00:00 +0000 w4admin 677 at https://www.swissbau.ch https://www.swissbau.ch/de/aktuell/blog/duebendorf-wird-das-bauen-der-zukunft-live-erprobt#comments Baut die Schweiz bald Hochhäuser aus Holz? https://www.swissbau.ch/de/aktuell/blog/baut-die-schweiz-bald-hochhaeuser-aus-holz <span>Baut die Schweiz bald Hochhäuser aus Holz?</span> <span><span>w4admin</span></span> <span>Mi, 18.03.2015 - 00:00</span> <a href="/de/ausstellerundprodukte/kontakt/silvia-flueckiger" hreflang="de">Silvia Flückiger</a> <img src="/sites/default/files/styles/full_content/public/blog/image/holzbau.jpeg?itok=O_VMWqT1" width="570" height="443" alt="Baut die Schweiz bald Hochhäuser aus Holz?" title="Baut die Schweiz bald Hochhäuser aus Holz?" class="img-responsive" /> <div class="body-text clearfix"> <p> Die neue Freiheit für Holz verdankt sich den guten Erfahrungen der Brandschutzbehörden, aber natürlich auch der mittlerweile erreichten Akzeptanz von Holz im neuen Markt des mehrgeschossigen Bauens, der sich 2005 öffnete. Und am Ende waren zwei Jahrzehnte intensiver Forschung und Entwicklung im Verbund von Holzbranche, Hochschulen und Bund entscheidend, ohne die es nie dazu gekommen wäre, dass Holz diesen Quantensprung geschafft hätte.</p> <p>Seit 2005 entstehen jedes Jahr Hunderte grosser Wohn-, Büro- oder Schulbauten, oft in gemischten Bauweisen mit Holz. Im Mehrfamilienhausneubau ist der Anteil der baubewilligten Tragkonstruktionen aus Holz steil von praktisch null auf heute fast 7% angestiegen. Der mehrgeschossige Holzbau hat sich damit etabliert.</p> <p><strong>Neu kann Holz jetzt zum Beispiel auch bei Beherbergungsbetrieben wie Hotels und Altersheimen oder bei Verkaufsgeschäften bis 30 m Gesamthöhe zum Zug kommen. Unter bestimmten Voraussetzungen sind sogar Hochhäuser mit Holz möglich. Wohnen wir vielleicht bald schon der Einweihung eines ersten Schweizer Holz-Hochhauses bei?</strong></p> <p>Meine Überzeugung: Nichts ist unmöglich! Denn was andere können, kann die Schweiz als führende Holzbaunation auch. In <a href="http://www.cennidicambiamento.it" target="_blank">Mailand</a> stehen bereits heute neungeschossige Holz-Wohntürme. In <a href="http://www.generalarchitecture.se/projects/cederhuset/" target="_blank">Schweden</a> werden 13 Geschosse mit Holz angepeilt, in <a href="http://www.sweco.no/no/Norway/Nyheter/2014/Verdens-hoyeste-trehus-presenteres-pa-World-Conference-on-Timber-Engineering/" target="_blank">Norwegen</a> steht ein Holz-Wohnhaus mit 14 Geschossen zurzeit im Bau. In <a href="http://wien.orf.at/news/stories/2696583/" target="_blank">Wien</a> ist gar ein Projekt mit 24 Geschossen im Gespräch.</p> <p>Schauen wir uns noch etwas weiter um: In <a href="http://www.ted.com/talks/michael_green_why_we_should_build_wooden_skyscrapers" target="_blank">Vancouver</a> will der Architekt Michael Green Holz über 30 Geschosse hinauftreiben. Und in <a href="http://www.som.com/ideas/research/timber_tower_research_project" target="_blank">Chicago</a> ist das Büro Skidmore, Owings and Merrill, kurz SOM, das Hochhausikonen auf der ganzen Welt baut, zum Schluss gekommen, dass ein 42-stöckiges Gebäude mit Holz machbar wäre. Warum sollte das nicht auch Ansporn sein für Holz-Hochhausprojekte in der Schweiz?</p> <p>Diese Beispiele verdeutlichen bereits eindrücklich, welches Potential im mehrgeschossigen Holzbau steckt. Ich persönlich bin davon überzeugt, dass in Schweizer Städten wie Zürich, Basel oder Bern in nicht allzu ferner Zeit auch Hochhäuser aus Holz zum Stadtbild gehören werden!</p> <div> </div> <p>Zum Bild:<br /> Viermal neun Geschosse mit Holz: «Via Cenni» in Mailand<br /> Bauherrschaft: Fondo Abitare Sociale, Polaris Investment Italia SGR SPA<br /> Architektur: Prof. Arch. Fabrizio Rossi Prodi, Arch. Simone P. G. Abbado, Arch. Marco Zucconi, Rossiprodi Associati S.R.L.<br /> Tragwerksplanung Struktur Brettsperrholz: Prof. Dr. Andrea Bernasconi, Ing. Cristina Zanini Barzaghi, Ing. Maria Rosaria Pes, Borlini e Zanini SA<br /> Bild: Andrea Bernasconi, Yverdon</p> </div> <div class="field--label">Blog topics</div> <a href="/de/taxonomy/term/1224" hreflang="de">Raumentwicklung und Infrastruktur</a> <a href="/de/aktuell/blog/taxonomy/energie" hreflang="de">Energie</a> <div class="field--label">Blog platform</div> <a href="/de/aktuell/blog/taxonomy/messe" hreflang="de">Messe</a> <div class="field--label">Blog tags</div> <a href="/de/aktuell/blog/taxonomy/holzbau" hreflang="de">Holzbau</a> <a href="/de/aktuell/blog/taxonomy/hochhaeuser" hreflang="de">Hochhäuser</a> <a href="/de/aktuell/blog/taxonomy/brandschutz" hreflang="de">Brandschutz</a> <a href="/de/aktuell/blog/taxonomy/holz" hreflang="de">Holz</a> <a href="/de/aktuell/blog/taxonomy/mehrgeschossiger-holzbau" hreflang="de">mehrgeschossiger Holzbau</a> <a href="/de/aktuell/blog/taxonomy/verdichtung" hreflang="de">Verdichtung</a> <a href="/de/aktuell/blog/taxonomy/meinung-0" hreflang="de">Meinung</a> <a id="section-comments"></a> <section class="full--topic-default full__comments" id="node-topic-field-topic-comments--4"> <div class="card"> <div class="card__block card__comment_section"> <div class="comment-form__wrapper"> <div class="h3 ">Kommentar verfassen</div> <drupal-render-placeholder callback="comment.lazy_builders:renderForm" arguments="0=node&amp;1=658&amp;2=field_topic_comments&amp;3=comment" token="kZjudqakMtjvaXUWQFhpx8C9AFcon-X0rxu2780md8E"></drupal-render-placeholder> </div> </div> </div> </section> <drupal-render-placeholder callback="like_and_dislike.vote_builder:build" arguments="0=node&amp;1=658" token="ttQK9hNOcQCB0rgu8k8o1mJYB51u43UQV7tI9fdN9kE"></drupal-render-placeholder><drupal-render-placeholder callback="flag.link_builder:build" arguments="0=node&amp;1=658&amp;2=follow_content" token="Mjw414OMpaQ859hr8RP-mU-esyESsdaPOndSlumrgBU"></drupal-render-placeholder> Tue, 17 Mar 2015 23:00:00 +0000 w4admin 658 at https://www.swissbau.ch https://www.swissbau.ch/de/aktuell/blog/baut-die-schweiz-bald-hochhaeuser-aus-holz#comments Liebe deine Landschaft wie dich selbst – vier Pflichtpunkte für eine zukunftsfähige Raumentwicklung https://www.swissbau.ch/de/aktuell/blog/liebe-deine-landschaft-wie-dich-selbst-vier-pflichtpunkte-fuer-eine-zukunftsfaehige <span>Liebe deine Landschaft wie dich selbst – vier Pflichtpunkte für eine zukunftsfähige Raumentwicklung</span> <span><span>w4admin</span></span> <span>Di, 03.03.2015 - 00:00</span> <a href="/de/ausstellerundprodukte/kontakt/joris-van-wezemael" hreflang="de">Joris Van Wezemael</a> <img src="/sites/default/files/styles/full_content/public/blog/image/raumentwicklung.jpeg?itok=RShPFRoG" width="570" height="280" alt="Liebe deine Landschaft wie dich selbst – vier Pflichtpunkte für eine zukunftsfähige Raumentwicklung" title="Liebe deine Landschaft wie dich selbst – vier Pflichtpunkte für eine zukunftsfähige Raumentwicklung" class="img-responsive" /> <div class="body-text clearfix"> <p> Die historische Herausbildung von Stadtlandschaften ist in der Raumentwicklung das bedeutendste Phänomen seit dem Zweiten Weltkrieg. Ihr faszinierendes Wesensmerkmal ist die Gleichzeitigkeit unterschiedlicher Zustände und Aspekte: Während einerseits ehemals ländliche Gemeinden über ihre Gewerbezonen zu Kleinstädten zusammenwachsen, werden andererseits die Stadtzentren von auf Zentralität bedachten Nachfragegruppen suburbanisiert. Damit manifestiert sich hier pragmatische Infrastrukturnotwendigkeit, dort gelebte Heimat.</p> <p><strong>Um diesen Trend auf den Punkt zu bringen: Die Trugbilder einer typologisch und allgemeingültig geordneten, fassbaren Stadteinheit weichen heute dem Streben nach Spielregeln für das Weiterbauen an einer Welt, die schon besteht.</strong></p> <p>Wie gelingt uns eine für alle Akteure erfolgreiche Raumentwicklung? Meiner Meinung nach sind dabei folgende vier Punkte unbedingt zu beachten:</p> <ol><li><strong>Partizipation – vom Kopf auf die Füsse</strong> <br /> Der Begriff der Partizipation impliziert patriarchalische Strukturen: Fachleute machen die Welt und erklären sich bereit, die Laien – zeitweise – partizipieren zu lassen. Die Frage muss in Wirklichkeit andersherum lauten: In welchem Ausmass können der Planer und die Urbanistin an einer bestehenden Umwelt partizipieren, indem sie ihre Arbeit einbringen?</li> <li><strong>In medias res</strong> <br /> Beim Primat der Innenentwicklung, wie durch die RPG-Revision und die Zürcher Kulturlandinitiative gefordert, findet die Planung «inmitten der Dinge» statt: kleinteilige Eigentümerstrukturen, divergierende Narrative und Erinnerungsspuren über den Ort und Sunk Costs getätigter öffentlicher und privater Investitionen aus mannigfachen Perioden prägen die Ausgangslagen.</li> <li><strong>Gemeinsame Ressourcen als Ausgangslage</strong> <br /> Ein gegenseitiges Verständnis für die Handlungssituationen unterschiedlicher Anspruchsgruppen ist daher keine Frage der Ethik. Es bildet vielmehr die Grundlage für die Mobilisierbarkeit jener Ressourcen, die eine «Siedlungsentwicklung nach innen» erfordert.</li> <li><strong>Strategische Navigation</strong> <br /> Räumliche Ziele bedürfen zu ihrer Umsetzung konkreter Vehikel. Als solche eignen sich Bauprojekte, die in vielen Fällen von privaten Bauherren geplant und realisiert werden. Planung als «strategische Navigation» – in Anlehnung an den Strategieexperten Hames – unterscheidet eine strategische Ebene mit Entwicklungslinien und eine zweite, taktische Ebene mit gegebenen Machtverhältnissen, Regulativen, wie etwa der Zonenplan in Gemeinden, und konkreten Projekten. Die beiden Ebenen existieren in jedem Fall nebeneinander und sind ineinander verflochten. Strategische Navigation bedingt, dass Gemeindebehörden ihre «Hausaufgaben» erledigen, sich im politischen Prozess beispielsweise Fragen der Identität stellen und zu einer breiten Debatte zur Zukunft von Altstadt, Zwischenstadt oder City animieren. Damit können Gemeinden opportunistisch handeln, ohne ihre Ziele zu verleugnen, und private Vorhaben gewinnen gleichzeitig höhere Grade an Planungs- und Rechtssicherheit. Die Chancen für Win-win-Situationen zwischen öffentlichen und privaten Interessen steigen. Und das ist gut so!</li> </ol> </div> <div class="field--label">Blog topics</div> <a href="/de/taxonomy/term/1224" hreflang="de">Raumentwicklung und Infrastruktur</a> <div class="field--label">Blog platform</div> <a href="/de/aktuell/blog/taxonomy/messe" hreflang="de">Messe</a> <div class="field--label">Blog tags</div> <a href="/de/aktuell/blog/taxonomy/raumentwicklung" hreflang="de">Raumentwicklung</a> <a href="/de/aktuell/blog/taxonomy/stadtlandschaften" hreflang="de">Stadtlandschaften</a> <a href="/de/aktuell/blog/taxonomy/staedtebau" hreflang="de">Städtebau</a> <a href="/de/aktuell/blog/taxonomy/raumplanung-0" hreflang="de">Raumplanung</a> <a href="/de/aktuell/blog/taxonomy/verdichtung" hreflang="de">Verdichtung</a> <a href="/de/aktuell/blog/taxonomy/meinung-0" hreflang="de">Meinung</a> <a id="section-comments"></a> <section class="full--topic-default full__comments" id="node-topic-field-topic-comments--5"> <div class="card"> <div class="card__block card__comment_section"> <div class="comment-form__wrapper"> <div class="h3 ">Kommentar verfassen</div> <drupal-render-placeholder callback="comment.lazy_builders:renderForm" arguments="0=node&amp;1=663&amp;2=field_topic_comments&amp;3=comment" token="cltabaOhV6v2oHCcoVIthXwFzK_q8V1GMNujMgB_xGw"></drupal-render-placeholder> </div> </div> </div> </section> <drupal-render-placeholder callback="like_and_dislike.vote_builder:build" arguments="0=node&amp;1=663" token="ITF-vUQs-aUm_bWY7wkCP4hr079ld5S0BHE1mv9T7PY"></drupal-render-placeholder><drupal-render-placeholder callback="flag.link_builder:build" arguments="0=node&amp;1=663&amp;2=follow_content" token="AqR7EgsbAq6d9a0SDWcWYbhN3EaZym5pQ0XZfzv_LZ8"></drupal-render-placeholder> Mon, 02 Mar 2015 23:00:00 +0000 w4admin 663 at https://www.swissbau.ch https://www.swissbau.ch/de/aktuell/blog/liebe-deine-landschaft-wie-dich-selbst-vier-pflichtpunkte-fuer-eine-zukunftsfaehige#comments Was jetzt? Die Zukunft der Schweiz braucht ein Landgesetz! https://www.swissbau.ch/de/aktuell/blog/was-jetzt-die-zukunft-der-schweiz-braucht-ein-landgesetz <span>Was jetzt? Die Zukunft der Schweiz braucht ein Landgesetz!</span> <span><span>w4admin</span></span> <span>Di, 25.03.2014 - 16:30</span> <a href="/de/ausstellerundprodukte/kontakt/benedikt-loderer" hreflang="de">Benedikt Loderer</a> <img src="/sites/default/files/styles/full_content/public/blog/image/zersiedelung.jpeg?itok=RwxpDl3S" width="570" height="280" alt="Was jetzt? Die Zukunft der Schweiz braucht ein Landgesetz!" title="Was jetzt? Die Zukunft der Schweiz braucht ein Landgesetz!" class="img-responsive" /> <div class="body-text clearfix"> <p> Die Neureichen Europas bejammern die Folgen ihres Reichtums. Unsere stillschweigend vereinbarte Staatsmaxime lautet: Wir sind reich, wollen reich bleiben und noch reicher werden. Wer für das Prinzip «Reicherwerden» ist, muss für die Zersiedelung sein. Denn mit diesem Prinzip hat jeder Anspruch auf alles, was er zahlen kann. Und als Konsequenz gibt es so viel Zersiedelung, wie Geld dafür vorhanden ist. Niemand ist für das Prinzip «Ärmerwerden».</p> <p>Allerdings, woher nehmen wir die Gewissheit, dass die nächsten sechzig Jahre die Fortsetzung der letzten sechzig sind? Bauen wir in den nächsten zwei Generationen noch ein zweites Mal mehr als alle unsere Vorfahren seit den Römern zusammen? Soll die Zersiedelung fröhlich weitergehen? Die Schweiz doppelt so dick werden wie heute? «La Suisse doublement gonflée?»</p> <p>Dass unser Landkonsum nicht nachhaltig ist, hat auch der hohe Bundesrat erkannt: «Wenn die Trendentwicklungen einfach hingenommen werden, führt dies zu einem nicht mehr vertretbaren Flächen- und Landschaftsverbrauch. Wenn wir dem räumlich-wirtschaftlichen Strukturwandel taten- und konzeptlos zusehen, gefährden wir die politische Stabilität unseres multikulturellen, föderalistischen Staates.» Das war 1996. Wo stehen wir heute? Das Land nahm ab, die Agglomeration zu. Wir verteidigen nicht das Land, wir verteidigen den Wohlstand.</p> <p>Doch darf uns das nicht bekümmern. Tatsachen verderben die Stimmung. Nicht nachhaltig? Da hilft die Flucht ins Prinzip Hoffnung: Windräder, Geothermiebohrungen, Solarkraftwerke in der Sahara, Elektroautos. Keine Bange, der Erfindergeist der Menschheit wird uns schon retten. Nicht die Ursache, der Raubbau an den Ressourcen, ist das Problem, sondern der Wirkungsgrad. Den werden wir mit Daniel Düsentriebs Hilfe verbessern, was uns erlaubt, das Konsumniveau zu halten. Niemand muss seinen Lebensstil ändern, das verspricht die «grüne Politik», die unterdessen alle Parteien zu unterstützen vorgeben. Leider wird sie nie funktionieren. Die Naturgesetze verbieten es. Die entscheidende Grösse ist die Regenerationsfähigkeit der Erde. Heute braucht sie insgesamt rund 18 Monate, um das zu regenerieren, was wir in 12 Monaten verbrauchen. 1,5 – voilà tout. Verzicht muss nicht sein, versprechen uns die Inhaber der welterklärenden Gewalt. Falsch, entgegnet die Biophysik: die Einschränkungen sind unabwendbar. Es gibt kein Wachstum unabhängig von den Ressourcen. Wir reden von der 2000-Watt-Gesellschaft, brauchen 6300 und importieren davon 2700 als graue Energie. Was in der Schweiz gespart wird, vergeuden wir anderswo.</p> <p>Der Herrgott, der Bundesrat oder das Schicksal sollen gefälligst dafür sorgen, dass die Bestandswahrung garantiert ist, das Reicherwerden stattfindet und dass es auch in Zukunft so bleibt. Wird es nicht. Das neue Zauberwort heisst: Genügsamkeit. Würden wir, zum Beispiel, statt der rund fünfzig Quadratmeter Wohnfläche pro Kopf nur vierzig beanspruchen, wären, nach der Milchbüechlirechnung, ein Fünftel der Wohnungen leer. Niemand leidet an nur vierzig Quadratmetern Wohnfläche pro Nase. Wir sind nicht übervölkert, wir haben zu viel Geld. Es ist nicht zu eng in der Schweiz, wir sind bloss zu dick. Die Zuwanderung verschärft die Lage, denn zum erstem Mal kommen Dicke in die Schweiz, so dick wie wir selbst. Auch sie brauchen so viel Platz, wie sie Geld haben, grad wie die Schweizer. Wer reich ist, ist nicht nachhaltig.</p> <p>Doch da der Konsum das Subjekt der Geschichte ist, da nur durch seine Steigerung das Staatsziel des Reicherwerdens zu erreichen ist, ist der Fortbestand des goldenen Zeitalters die Voraussetzung für den Wohlstand der Eidgenossenschaft. Wir brauchen keine Zukunft, wir brauchen Zuwachs. Wer hat noch den Mut oder die Verblendung, an eine so stabile Welt zu glauben, wie wir sie für unser Reicherwerden dringend brauchen?</p> <p>Die Stimmung kippt. Die Heilserwartung schwindet. Auf das Mehr ist kein Verlass mehr. Die Wachstumsgewissheit bröckelt. Im Bauch spüren wir, was der Kopf nicht zugeben will: Der Fortbestand des goldenen Zeitalters ist nicht garantiert. Vielleicht war das plötzliche Dickwerden der Schweiz nur eine vorübergehende Laune der Geschichte. Die vom Krieg Verschonten packten die einmalige Gelegenheit beim Schopf und machten gute Geschäfte. Teils war es ehrliche Arbeit und teils war es Hehlerlohn, Geld jedenfalls war beides. Das Schlimmste, was wir uns vorstellen können, ist: Unser Konsum sinkt. Wenn die Rente bröckelt, dann wackelt das Hüsli. Die Sicherheit wankt, die Zinsen steigen, die Grundstückspreise sinken, der Sonderfall würgt. Wir sind in der Wirklichkeit angekommen. Wir werden das Staatsziel Reicherwerden verfehlen. Unsere Kinder werden es schlechter haben als wir.</p> <p><strong>Schluss mit dem Raubbau<br /></strong>Die Landesverteidigung tut, was in ihrem Namen steckt: Sie verteidigt das Land. Wir brauchen ein eidgenössisches Landgesetz. Wie seit 1876 das eidgenössische Waldgesetz «den Wald in seiner Fläche und in seiner räumlichen Verteilung» schützt, muss heute das noch unbebaute Land in seiner Fläche und Verteilung geschützt werden. Bisher waren alle Baugesetze grau gedacht. Sie regeln die Ausdehnung der Bebauung. Jede Bauzone ist die Vorgängerin der nächsten.</p> <p>Das Landgesetz ist grün gedacht. Was noch grün ist, muss grün bleiben. Wer Wald rodet, muss Wald pflanzen. Wer Grün vergraut, muss Grau vergrünen. Wer baut, wird realersatzpflichtig. Landesverteidigung heisst: Das Baugebiet wird geschlossen. Die heute überbaute Fläche bleibt konstant, sie darf nicht vergrössert werden. Was schon steht, ist wichtiger als das, was noch kommt. Die Zahl der Gebäude wird eingefroren. Wer ein neues baut, muss ein altes abreissen. Anbauen und Aufstocken hingegen ist immer erlaubt. Platz dafür ist in der Hüslischweiz genug. Die Agglomeration ist noch lange nicht gebaut. Die Schweiz erstickt am Landgesetz keineswegs. Noch ist das Geld da und es wird weiterhin so viel gebaut, wie Geld dafür vorhanden ist. In Zukunft einfach dort, wo schon Häuser stehen. In der Hüslischweiz ist die Dichte am geringsten und die Infrastruktur vorhanden. Es ist dringend, sie besser auszulasten. Heute ist erst die Hälfte der möglichen Ausnutzung realisiert.</p> <p><strong>Alle sind gegen die Zersiedelung, alle unterstützen die Verdichtung. Das Landgesetz macht ernst damit. Es werden Mindestdichten vorgeschrieben, die mit der Zeit zwingend erreicht werden müssen. Verstädtert die Agglomeration! Der zeitgemässe Eidgenosse ist nicht länger der freistehende, es ist der zusammengebaute.</strong></p> <p>Der germanische Einzelhof ist längst nicht mehr zeitgemäss. Einfamilienhäuser werden verboten. Selbstverständlich gilt die Bestandesgarantie: Hüslibesitzer dürfen weiterhüslen. Nur, durch den Anbau eines zweiten oder mit dem Aufstocken einer Einliegerwohnung steigert sich die Sozialkompetenz des Hüslimenschen, ein Gewinn für das eidgenössische Zusammenleben. Die Jungen wohnen nun nebenan, statt 30 Autominuten hinter dem Horizont. Das Grundstück ist nun mehr als doppelt so hoch ausgenutzt wie zuvor. Die Agglomeration ist noch lange nicht gebaut. Wie früher die Mauer die Stadt vor dem Zerfliessen rettete, so wird das Landgesetz die Landschaft vor der Zersiedelung bewahren. Wie die Altstädte dicht und schön wurden, so wird die Agglomeration wild und lebenswert.</p> <p>Gewiss, das Bauland wird teurer. Das ist im Programm Reicherwerden auch so vorgesehen und eine Bedingung für den Fortbestand des goldenen Zeitalters. Doch legt die Zahlungsbereitschaft der Nutzer den Landpreis fest, nicht der Eigentümer. Geld ist genug da, man denke nur an all die Erbschaften, die anstehen. Ich wiederhole: Es wird so viel gebaut, wie Geld dafür vorhanden ist. Wer kein Geld hat, mache sich statt über die Landpreise gescheiter Gedanken über das Eigentum. Selbst die Eigentumsordnung kann verändert werden. Im Weiteren gilt: Nur teures Bauland wird haushälterisch genutzt, andersherum, nur billiges vergeudet.</p> <p><strong>Her mit dem Landgesetz </strong><br /> Doch das Landgesetz ist keineswegs Bewahren der Schönschweiz allein, es ist vor allem eine Investition in die Zukunft. Da wir uns die Zersiedelung bald nicht länger werden leisten können, müssen wir sie beenden. Das Landgesetz ist eine wirtschaftliche Notwendigkeit. Es ist das Ende der Verschwendung: Die wachstumsbesoffene, dick gewordene Wegwerfschweiz erwacht und kommt zu jener Vernunft, die ihr ihre eigenen wirtschaftlichen Grenzen vorschreiben. Die Ernüchterung kommt. Das Landgesetz hilft die kommende Krise zu meistern.</p> <p>Die Landesverteidigung ist der Umbau der Konsumschweiz in eine nachhaltige. Ohne Landgesetz kann die Schweiz ihr Staatsziel Reicherwerden nicht erreichen. Denn die Zersiedelung frisst die künftigen Gewinne. Ohne Landgesetz wird der ewig neutrale, unabhängige, bewaffnete Kleinstaat der Schweizerischen Eidgenossenschaft wieder dahin zurücksinken, wo er von seinen Ressourcen her hingehört: ins wirtschaftliche Mittelfeld. Die Neureichen Europas erwachen aus dem Konsumrausch und werden wieder Normaleuropäer.</p> </div> <div class="field--label">Blog topics</div> <a href="/de/taxonomy/term/1224" hreflang="de">Raumentwicklung und Infrastruktur</a> <div class="field--label">Blog platform</div> <a href="/de/aktuell/blog/taxonomy/messe" hreflang="de">Messe</a> <div class="field--label">Blog tags</div> <a href="/de/aktuell/blog/taxonomy/zersiedelung" hreflang="de">Zersiedelung</a> <a href="/de/aktuell/blog/taxonomy/verdichtung" hreflang="de">Verdichtung</a> <a href="/de/aktuell/blog/taxonomy/landgesetz" hreflang="de">Landgesetz</a> <a href="/de/aktuell/blog/taxonomy/reichtum" hreflang="de">Reichtum</a> <a href="/de/aktuell/blog/taxonomy/landkonsum" hreflang="de">Landkonsum</a> <a href="/de/aktuell/blog/taxonomy/landesverteidigung" hreflang="de">Landesverteidigung</a> <a href="/de/aktuell/blog/taxonomy/agglomeration" hreflang="de">Agglomeration</a> <a href="/de/aktuell/blog/taxonomy/meinung-0" hreflang="de">Meinung</a> <a id="section-comments"></a> <section class="full--topic-default full__comments" id="node-topic-field-topic-comments--6"> <div class="card"> <div class="card__block card__comment_section"> <div class="comment-form__wrapper"> <div class="h3 ">Kommentar verfassen</div> <drupal-render-placeholder callback="comment.lazy_builders:renderForm" arguments="0=node&amp;1=625&amp;2=field_topic_comments&amp;3=comment" token="yvXT0U-gYZZnfRsaWKtrn4tN1AxcDIk7b6a8Tctk5f8"></drupal-render-placeholder> </div> </div> </div> </section> <drupal-render-placeholder callback="like_and_dislike.vote_builder:build" arguments="0=node&amp;1=625" token="FeeZle6JjfJ77v2WY6R-pEe8BsFXR-2aioANj6yP9AE"></drupal-render-placeholder><drupal-render-placeholder callback="flag.link_builder:build" arguments="0=node&amp;1=625&amp;2=follow_content" token="0Ve4mElsOMxZ0Tbk37uWAgsi0LB3vv5WtaoTY3mMS-I"></drupal-render-placeholder> Tue, 25 Mar 2014 15:30:00 +0000 w4admin 625 at https://www.swissbau.ch https://www.swissbau.ch/de/aktuell/blog/was-jetzt-die-zukunft-der-schweiz-braucht-ein-landgesetz#comments Von bewahrenden Kräften und enttäuschten Erwartungen https://www.swissbau.ch/de/aktuell/blog/von-bewahrenden-kraeften-und-enttaeuschten-erwartungen <span>Von bewahrenden Kräften und enttäuschten Erwartungen</span> <span><span>w4admin</span></span> <span>Di, 11.03.2014 - 13:30</span> <a href="/de/ausstellerundprodukte/kontakt/joelle-zimmerli" hreflang="de">Joëlle Zimmerli</a> <img src="/sites/default/files/styles/full_content/public/blog/image/urban-verdichten.jpeg?itok=ou9YP5rX" width="570" height="280" alt="Von bewahrenden Kräften und enttäuschten Erwartungen" title="Von bewahrenden Kräften und enttäuschten Erwartungen" class="img-responsive" /> <div class="body-text clearfix"> <p><strong>Das hat Folgen: In «quartierverträglichen» Ersatzneubauten und hinter den Fassaden von Alt- und Gründerzeitbauten entstehen heute immer grössere – und damit weniger – Wohnungen. Um den Schein der schmucken Postkarten-Stadt zu wahren, wird einer der wenigen urbanen Lebensräume der Schweiz sozial entdichtet.</strong></p> <p><a href="http://www.zimraum.ch/studien/akzeptanz-staedtischer-dichte-2014" target="_blank">Befragungen</a> der Zürcher Stadtbevölkerung zeigen, dass den Bewohnern damit nicht gedient ist. Wer in die Innenstadt zieht, erhofft sich von seinem Wohnumfeld eine Dichte, die er in der Agglomeration, auf dem Land oder in den städtischen Randquartieren in derselben Qualität nicht findet. Wer in der Innenstadt lebt, würde eine höher gebaute Stadt begrüssen, sofern mehr Wohnfläche auch mehr Wohnraum für mehr und unterschiedliche Menschen schafft. Wer hingegen in den Randquartieren lebt, schätzt das beschauliche Setting und eine gleichgesinnte Nachbarschaft.</p> <p>Gerade die ruhigen «dörflichen» Randquartiere möchte die <a href="http://www.stadt-zuerich.ch/content/dam/stzh/hbd/Deutsch/Staedtebau_und_Planung/Weitere%20Dokumente/Planung/Raeumliche_Entwicklungsstrategie/4_typologien.pdf" target="_blank">Stadt Zürich</a> in Zukunft verdichten, um vor Urzeiten geplante Nutzungsreserven zu erschliessen. Dass sie damit weder den Erwartungen der Ansässigen noch den Hoffnungen der Zuziehenden gerecht wird, ist den städtischen Planern offenbar egal.</p> <p>Aber lassen sich all diejenigen, die städtisches Leben suchen, wirklich für «urbanes Wohnen» am Stadtrand begeistern? Akzeptieren die «dörflichen» Städter, dass Randquartiere zu Agglomerationen entwickelt werden? Oder ist es an der Zeit, dass sich auch Stadtplaner endlich eingestehen, dass es massiv an innerstädtischem Wohnraum fehlt?</p> </div> <div class="field--label">Blog topics</div> <a href="/de/taxonomy/term/1224" hreflang="de">Raumentwicklung und Infrastruktur</a> <div class="field--label">Blog platform</div> <a href="/de/aktuell/blog/taxonomy/messe" hreflang="de">Messe</a> <div class="field--label">Blog tags</div> <a href="/de/aktuell/blog/taxonomy/verdichtung" hreflang="de">Verdichtung</a> <a href="/de/aktuell/blog/taxonomy/stadtplanung" hreflang="de">Stadtplanung</a> <a href="/de/aktuell/blog/taxonomy/zuerich" hreflang="de">Zürich</a> <a href="/de/aktuell/blog/taxonomy/stadtplaner" hreflang="de">Stadtplaner</a> <a href="/de/aktuell/blog/taxonomy/wohnflaeche" hreflang="de">Wohnfläche</a> <a href="/de/aktuell/blog/taxonomy/ersatzneubau" hreflang="de">Ersatzneubau</a> <a href="/de/aktuell/blog/taxonomy/bevoelkerung" hreflang="de">Bevölkerung</a> <a href="/de/aktuell/blog/taxonomy/randquartiere" hreflang="de">Randquartiere</a> <a href="/de/aktuell/blog/taxonomy/agglomeration" hreflang="de">Agglomeration</a> <a href="/de/aktuell/blog/taxonomy/wohnraum" hreflang="de">Wohnraum</a> <a href="/de/aktuell/blog/taxonomy/meinung-0" hreflang="de">Meinung</a> <a id="section-comments"></a> <section class="full--topic-default full__comments" id="node-topic-field-topic-comments--7"> <div class="card"> <div class="card__block card__comment_section"> <div class="comment-form__wrapper"> <div class="h3 ">Kommentar verfassen</div> <drupal-render-placeholder callback="comment.lazy_builders:renderForm" arguments="0=node&amp;1=624&amp;2=field_topic_comments&amp;3=comment" token="otZaWZjJoFSPuXtkryU3d3ZbKJvuLIMpHpRgdW7TsAM"></drupal-render-placeholder> </div> </div> </div> </section> <drupal-render-placeholder callback="like_and_dislike.vote_builder:build" arguments="0=node&amp;1=624" token="awvdRTTt6R2npWUyzBHRWnMWuvzhfTxvI_8f6_PUM0E"></drupal-render-placeholder><drupal-render-placeholder callback="flag.link_builder:build" arguments="0=node&amp;1=624&amp;2=follow_content" token="zfqoNCdzbkljZT8NftrCXJx2YA-4ew1FmJ0ty_WxZvs"></drupal-render-placeholder> Tue, 11 Mar 2014 12:30:00 +0000 w4admin 624 at https://www.swissbau.ch https://www.swissbau.ch/de/aktuell/blog/von-bewahrenden-kraeften-und-enttaeuschten-erwartungen#comments Offizielle Eröffnung: Ersatzneubau – Gibt es Alternativen? https://www.swissbau.ch/de/aktuell/blog/offizielle-eroeffnung-ersatzneubau-gibt-es-alternativen <span>Offizielle Eröffnung: Ersatzneubau – Gibt es Alternativen?</span> <span><span>w4admin</span></span> <span>Di, 21.01.2014 - 07:00</span> <a href="/de/ausstellerundprodukte/kontakt/redaktion-swissbau" hreflang="de">Redaktion Swissbau </a> <img src="/sites/default/files/styles/full_content/public/blog/image/eroeffnung-pic.jpeg?itok=UuHW71go" width="850" height="500" alt="Offizielle Eröffnung: Ersatzneubau – Gibt es Alternativen?" title="Offizielle Eröffnung: Ersatzneubau – Gibt es Alternativen?" class="img-responsive" /> <div class="body-text clearfix"> <a href="~/link.aspx?_id=A82FF6E9F88D4473B324BB4BB8B33B9F&amp;_z=z">Eventreport</a> Offizielle Eröffnung: Ersatzneubau – Gibt es Alternativen?, 21. Januar 2014, 10.00-12.15 Uhr, Messe Basel<strong><br clear="none" /></strong><br clear="none" /> Bild: René Kamm, CEO MCH Group AG <div></div> <div style="clear: both;"></div> <div></div> <p>Ab heute ist Basel wieder die Baustadt der Schweiz: Die nationale und internationale Bauszene trifft sich diese Woche zur Leistungsschau am Rheinknie. Dass sich die Branche nicht einfach selbst feiert, sondern Mittel und Wege für die nachhaltige Entwicklung der Schweiz sucht, hat die Eröffnungsveranstaltung deutlich gemacht. Kontroversen Diskussionsstoff zum Auftakt bildeten die Energiewende und die Siedlungsverdichtung. Heimlicher Star der Swissbau 2014 ist aber der Neubau der Stararchitekten Herzog &amp; de Meuron.</p> <p>René Kamm, CEO Messe Schweiz Group AG, lobte den Umbau an der Eröffnungsveranstaltung: «Die Termine wurden auf den Tag genau eingehalten und das Budget um keinen Rappen überschritten. Wir haben es hier mit einem Paradebeispiel für die Qualität des einheimischen Bauens zu tun.» Dass es weitere gelungene Ersatzneubau-Objekte braucht, hat Nationalrat Hans Killer, Präsident von bauenschweiz, in seiner Rede verdeutlicht: «Der Ersatzneubau liefert einen wichtigen Beitrag für die Reduktion des Energieverbrauchs im Gebäudebereich». Er begrüsste die Swissbaubesucher im Namen des traditionellen Messegastgebers. Nationalratspräsident Ruedi Lustenberger bekräftigte in seiner Grussbotschaft aus Bern, «wie wichtig die Bauwirtschaft für die Umsetzung der Energiestrategie 2050 ist».</p> <p>Auf partnerschaftliche Zusammenarbeit hofft insbesondere Walter Steinmann, Direktor Bundesamt für Energie BFE. In seinem Inputreferat zeigte er die vielen Möglichkeiten auf, wie der Gebäudebereich energieeffizienter und klimafreundlicher weiterzuentwickeln ist. Joëlle Zimmerli, Inhaberin Büro Zimraum Raum + Gesellschaft, forderte derweil, dass die nachhaltige Siedlungsentwicklung nur mit Ersatzneubau und innerer Verdichtung möglich sei.</p> <p>Die beiden Inputs regten offensichtlich an: In der von Sportmoderator Rainer Maria Salzgeber geleiteten Podiumsdiskussion wurde kontrovers über Verdichtung und Ersatzneubau diskutiert. Hans-Peter Domanig, CEO Priora Group AG und Vorstand bauenschweiz, erkennt darin einen zweifachen Gewinn: «Für die Branche selbst sind die Rentabilitätsaussichten attraktiv, weil bestehendes Bauvolumen erweitert wird.» Raumplanerisch erwünscht sei zudem, dass Wohnen und Arbeiten in den Siedlungszentren näher zueinander gebracht werde. Auch Thomas Kessler, Leiter Kantons- und Stadtentwicklung Basel-Stadt, hofft auf die «Stadt der kurzen Wege». «Doch wir haben lange geschlafen: Bei der Zentrumsverdichtung besitzen wir, im Vergleich zum Ausland, viel Nachholbedarf.» Dennoch säumen Hürden den Weg: Daniel Lehmann, Direktor des Schweizerischen Baumeisterverbandes SBV, will insbesondere die Bauvorschriften bei Kantonen und Gemeinden zahlenmässig reduzieren. Hans Aregger, Inhaber Aregger AG Bauunternehmung, stört sich ebenso daran, dass Anwohner sehr häufig gegen Veränderungen im Gebäudebestand opponieren.</p> <p>Jean-Daniel Gross, Leiter Denkmalpflege Stadt Bern, hält diesen Vorwürfen die Qualität der inneren Verdichtung entgegen: «Gerade die Bevölkerung stellt legitime Ansprüche, welche städtebaulichen Veränderungen akzeptabel sind.» Daniel Büchel, Vizedirektor Bundesamt für Energie BFE, bezweifelt seinerseits, dass die Regelungsdichte ein Hindernis sei. «Es braucht eher klarere Vorschriften, um die Verdichtung voranzubringen. Und Stefan Cadosch, Präsident Schweizerischer Ingenieur- und Architektenverein SIA, plädiert dafür, Ersatzneubauten nicht nur ökonomisch und ökologisch sondern auch gesellschaftlich zu beurteilen: «Gebäude zerstören kann eine Lösung sein, aber es braucht mehr Verstand!» Peter Schmid, Präsident Allgemeine Baugenossenschaft Züric ABZ, möchte daher den sozialen Auswirkungen von Verdichtungsvorhaben stärkere Beachtung schenken. «Ersatzneubau muss auch zahlbaren Wohnraum ermöglichen.» Verfügbarkeit und Erschwinglichkeit lauten für Martin Neff, Chefökonom Raiffeisen Schweiz, die zentralen Aspekte auf dem jetzigen Wohnungsmarkt, «aber ob der Ersatzneubau den ausgetrockneten Markt beleben kann, wage ich zu bezweifeln.»</p> <p>Eine abschliessende Antwort, wie der Ersatzneubau gegen Zersiedlung und steigenden Energiekonsum wirken kann, blieb die Podiumsdiskussion schuldig. Dass der Dichtestress dringend zu überwinden sei, konnte jedoch Alec von Graffenried, Leiter Immobilienentwicklung Mittelland und Vorstand Green Building Schweiz, zum Abschluss der Eröffnung bestätigen. Kulturlandverlust und die steigende Verkehrsbelastung seien Hinweise genug, dass bisher einiges schief gelaufen sei. «Wir sollten uns nun Gedanken über die Energiewende und auch über eine Raumplanungswende machen», so von Graffenrieds Fazit an die Adresse der Besucher im Swissbau Focus sowie der Zuschauer im zugeschalteten Livestream.</p> <p><strong>Weiteres Bildmaterial zur Offiziellen Eröffnung «Ersatzneubau – Gibt es Alternativen?» steht in der <a href="~/link.aspx?_id=8EB213D7D6964F9A96546704F9E75885&amp;_z=z">Bilddatenbank</a> der Swissbau zur Verfügung.</strong> </p> <hr /><p><strong>Videointerviews</strong></p> <table class="video-table"><tbody><tr><td> <div class="video-container"> <div class="video-text">Ruedi Lustenberger,<br clear="none" /> Nationalratspräsident, Präsident VSSM</div> <iframe width="270" height="152" frameborder="0" class="b-lazy" data-src="https://www.youtube.com/embed/ms1QYTZGS0I?vq=hd1080" src="data:image/gif;base64,R0lGODlhAQABAAAAACH5BAEKAAEALAAAAAABAAEAAAICTAEAOw=="></iframe></div> </td> <td> <div class="video-container"> <div class="video-text">Walter Steinmann, Direktor<br clear="none" /> Bundesamt für Energie BFE</div> <iframe width="270" height="152" frameborder="0" class="b-lazy" data-src="https://www.youtube.com/embed/bzEeEGbIUdY?vq=hd1080" src="data:image/gif;base64,R0lGODlhAQABAAAAACH5BAEKAAEALAAAAAABAAEAAAICTAEAOw=="></iframe></div> </td> </tr><tr><td> <div class="video-container"> <div class="video-text">Joëlle Zimmerli, Inhaberin<br clear="none" /> Büro Zimraum Raum + Gesellschaft</div> <iframe width="270" height="152" frameborder="0" class="b-lazy" data-src="https://www.youtube.com/embed/InRNscqAlmc?vq=hd1080" src="data:image/gif;base64,R0lGODlhAQABAAAAACH5BAEKAAEALAAAAAABAAEAAAICTAEAOw=="></iframe></div> </td> <td> <div class="video-container"> <div class="video-text">Hans Killer, Nationalrat,<br clear="none" /> Präsident bauenschweiz</div> <iframe width="270" height="152" frameborder="0" class="b-lazy" data-src="https://www.youtube.com/embed/XXN_Eqc6d7w?vq=hd1080" src="data:image/gif;base64,R0lGODlhAQABAAAAACH5BAEKAAEALAAAAAABAAEAAAICTAEAOw=="></iframe></div> </td> </tr></tbody></table><br clear="none" /><div class="video-container"> <div class="video-text"><strong>Sendung in voller Länge</strong></div> <iframe width="560" height="315" frameborder="0" class="b-lazy" data-src="https://www.youtube.com/embed/7LWuk-3l6pg?vq=hd1080" src="data:image/gif;base64,R0lGODlhAQABAAAAACH5BAEKAAEALAAAAAABAAEAAAICTAEAOw=="></iframe></div> <br clear="none" /><hr /><p><strong>Swissbau Nachgefragt</strong></p> <img class="constrain b-lazy" style="height: 17px; width: 20px;" alt="headphone" data-src="/sites/default/files/blog/image/D0E3E296FFFD4F03B7FD05DCDA9EE30A.png" src="data:image/gif;base64,R0lGODlhAQABAAAAACH5BAEKAAEALAAAAAABAAEAAAICTAEAOw==" /> Joëlle Zimmerli, Inhaberin Büro Zimraum Raum + Gesellschaft <div id="mchVideoCC1492E5AC69456496ED761EC7C32C32" class="mchVideo" data-width="270" data-mmtype="audio" data-aspectratio="16:9" data-aspectration="1.778"> <div class="mchVideoPlayerWrapper"> <div id="mchVideoCC1492E5AC69456496ED761EC7C32C32Player" class="mchVideoPlayer"> <a href="http://media.messe.ch/swissbau/eventreports/Podcasts/Podcast_SwissbauFocus_Zimmerli_Zimraum_21.01.2014_MP3.mp3"> http://media.messe.ch/swissbau/eventreports/Podcasts/Podcast_SwissbauFocus_Zimmerli_Zimraum_21.01.2014_MP3.mp3 <br /><br /></a><br /><br /><a href="http://media.messe.ch/swissbau/eventreports/Podcasts/Podcast_SwissbauFocus_Zimmerli_Zimraum_21.01.2014_MP3.mp3"> <br /></a> </div> </div> </div> <img class="constrain b-lazy" style="height: 17px; width: 20px;" alt="headphone" data-src="/sites/default/files/blog/image/D0E3E296FFFD4F03B7FD05DCDA9EE30A.png" src="data:image/gif;base64,R0lGODlhAQABAAAAACH5BAEKAAEALAAAAAABAAEAAAICTAEAOw==" /> Hans Killer, Nationalrat, Präsident bauenschweiz <div id="mchVideoCC1492E5AC69456496ED761EC7C32C33" class="mchVideo" data-width="270" data-mmtype="audio" data-aspectratio="16:9" data-aspectration="1.778"> <div class="mchVideoPlayerWrapper"> <div id="mchVideoCC1492E5AC69456496ED761EC7C32C33Player" class="mchVideoPlayer"> <a href="http://media.messe.ch/swissbau/eventreports/Podcasts/Podcast_SwissbauFocus_Killer_Pr%C3%A4sidentBauenCH_21.01.2014_MP3.mp3"> http://media.messe.ch/swissbau/eventreports/Podcasts/Podcast_SwissbauFocus_Killer_PräsidentBauenCH_21.01.2014_MP3.mp3 </a> </div> </div> </div> <hr /><table class="video-table"><tbody><tr><td> <p><strong>Präsentationen der Veranstaltung <br clear="none" /> «Offizielle Eröffnung»</strong></p> <p><a href="/sites/default/files/blog/file/0C903E8B270A4A5788C533863273D1FC.pdf" target="_blank"><img alt="Eröffnung Präsentation" style="height: 106px; width: 150px;" class="constrain b-lazy" data-src="/sites/default/files/blog/image/95EF9F953A2447689118B107F01234B0.jpeg" src="data:image/gif;base64,R0lGODlhAQABAAAAACH5BAEKAAEALAAAAAABAAEAAAICTAEAOw==" /></a></p> </td> </tr></tbody></table><p>Begrüssung duch René Kamm, CEO MCH Group</p> <hr /><p><a target="_blank" href="/sites/default/files/blog/file/654918015375458DAA9A1E074F598027.pdf"><img alt="Eröffnung Präsentation" style="height: 106px; width: 150px;" class="constrain b-lazy" data-src="/sites/default/files/blog/image/76AD584ED63B487D9C38EA65D8EA78B0.jpeg" src="data:image/gif;base64,R0lGODlhAQABAAAAACH5BAEKAAEALAAAAAABAAEAAAICTAEAOw==" /></a> </p> <p>Begrüssung durch Nationalrat Hans Killer, Präsident bauenschweiz</p> <hr /><p><a href="/sites/default/files/blog/file/2BDE0A7FF4A14D2D92800BC211CC89E9.pdf"><img alt="" style="height: 106px; width: 150px;" class="constrain b-lazy" data-src="/sites/default/files/blog/image/47192F5014E54066B8A43567EAAA5B95.jpeg" src="data:image/gif;base64,R0lGODlhAQABAAAAACH5BAEKAAEALAAAAAABAAEAAAICTAEAOw==" /></a></p> <p>Präsentation von Walter Steinmann, Direktor Bundesamt für Energie BFE</p> <hr /><p><a href="/sites/default/files/blog/file/9F53F5DF8110441E81A5A0B8578ECFE5.pdf"><img alt="Eröffnung Präsentation" style="height: 106px; width: 150px;" class="constrain b-lazy" data-src="/sites/default/files/blog/image/14F878D0022A41159BCD49369B658132.jpeg" src="data:image/gif;base64,R0lGODlhAQABAAAAACH5BAEKAAEALAAAAAABAAEAAAICTAEAOw==" /></a></p> <p>Präsentation von Joëlle Zimmerli, Inhaberin Büro Zimraum Raum + Gesellschaft</p> <hr /><p><a href="/sites/default/files/blog/file/D38706353C274C46905D79FDBD93D200.pdf"><img alt="Eröffnung Präsentation" style="height: 106px; width: 150px;" class="constrain b-lazy" data-src="/sites/default/files/blog/image/A5FA45BB7D314525A0BF6B16BA2ED91A.jpeg" src="data:image/gif;base64,R0lGODlhAQABAAAAACH5BAEKAAEALAAAAAABAAEAAAICTAEAOw==" /></a></p> <p>Präsentation von Nationalrat Alec von Graffenried, Leiter Immobilienentwicklung Mittelland</p> <hr /><p><strong>Veranstalter</strong></p> <p><a target="_blank" href="http://www.bauenschweiz.ch/"><img width="310" height="65" alt="bauenschweiz" style="height: 65px; width: 310px;" class="b-lazy" data-src="/sites/default/files/blog/image/9FA0B676C6DB4092A7BB0079DD92E21B.jpeg" src="data:image/gif;base64,R0lGODlhAQABAAAAACH5BAEKAAEALAAAAAABAAEAAAICTAEAOw==" /></a>   <a href="http://swissbau.ch" title="swissbau" shape="rect" target="_self"><img width="51" height="51" alt="Logo_Swissbau" style="height: 51px; width: 51px;" class="b-lazy" data-src="/sites/default/files/blog/image/68562476C3854A5DB9548A987FEA97D8.jpeg" src="data:image/gif;base64,R0lGODlhAQABAAAAACH5BAEKAAEALAAAAAABAAEAAAICTAEAOw==" /></a> </p> <hr /><p><strong>Impressum</strong></p> <p>Text: Paul Knüsel, <a href="http://www.fachjournalisten.ch/" class="noLinkIcon" shape="rect" target="_blank">Faktor Journalisten</a> <br clear="none" /> Interviews: Peter Basler<br clear="none" /> Kamera: Adrian Baumann, TVision<br clear="none" /> Schnitt: Adrian Hedinger, TVision<br clear="none" /> Fotografie: MCH Swissbau <br clear="none" /> Konzept und Koordination: <a href="http://www.ieu.ch" class="noLinkIcon" shape="rect" target="_blank">IEU AG</a></p> </div> <div class="field--label">Blog platform</div> <a href="/de/aktuell/blog/taxonomy/messe" hreflang="de">Messe</a> <div class="field--label">Blog tags</div> <a href="/de/aktuell/blog/taxonomy/eventreport-0" hreflang="de">Eventreport</a> <a href="/de/aktuell/blog/taxonomy/themenanlass" hreflang="de">Themenanlass</a> <a href="/de/aktuell/blog/taxonomy/swissbau-2014" hreflang="de">Swissbau 2014</a> <a href="/de/aktuell/blog/taxonomy/offizielle-eroeffnung" hreflang="de">Offizielle Eröffnung</a> <a href="/de/aktuell/blog/taxonomy/ersatzneubau-gibt-es-alternativen" hreflang="de">Ersatzneubau – Gibt es Alternativen?</a> <a href="/de/aktuell/blog/taxonomy/baubranche" hreflang="de">Baubranche</a> <a href="/de/aktuell/blog/taxonomy/energiepolitik" hreflang="de">Energiepolitik</a> <a href="/de/aktuell/blog/taxonomy/raumplanungspolitik" hreflang="de">Raumplanungspolitik</a> <a href="/de/aktuell/blog/taxonomy/ersatzneubau" hreflang="de">Ersatzneubau</a> <a href="/de/aktuell/blog/taxonomy/verdichtung" hreflang="de">Verdichtung</a> <a href="/de/aktuell/blog/taxonomy/swissbau-focus" hreflang="de">Swissbau Focus</a> <a id="section-comments"></a> <section class="full--topic-default full__comments" id="node-topic-field-topic-comments--8"> <div class="card"> <div class="card__block card__comment_section"> <div class="comment-form__wrapper"> <div class="h3 ">Kommentar verfassen</div> <drupal-render-placeholder callback="comment.lazy_builders:renderForm" arguments="0=node&amp;1=562&amp;2=field_topic_comments&amp;3=comment" token="t9O3iyRzdnJGxU-8I5lxnYsq5LfxJhjwjoErkEs9qdE"></drupal-render-placeholder> </div> </div> </div> </section> <drupal-render-placeholder callback="like_and_dislike.vote_builder:build" arguments="0=node&amp;1=562" token="91J-nZTFQVtCF8agRvMubw2ja4GEG_ouxMhN5aBoQsM"></drupal-render-placeholder><drupal-render-placeholder callback="flag.link_builder:build" arguments="0=node&amp;1=562&amp;2=follow_content" token="TUAuJApg09NKO0ce043n9SwpRJo7ntfnWcKhaHcnxvU"></drupal-render-placeholder> Tue, 21 Jan 2014 06:00:00 +0000 w4admin 562 at https://www.swissbau.ch https://www.swissbau.ch/de/aktuell/blog/offizielle-eroeffnung-ersatzneubau-gibt-es-alternativen#comments Umsetzung der Zweitwohnungsinitiative: Fairness oder Irreführung https://www.swissbau.ch/de/aktuell/blog/umsetzung-der-zweitwohnungsinitiative-fairness-oder-irrefuehrung <span>Umsetzung der Zweitwohnungsinitiative: Fairness oder Irreführung</span> <span><span>w4admin</span></span> <span>Di, 03.12.2013 - 11:30</span> <a href="/de/ausstellerundprodukte/kontakt/martin-senn" hreflang="de">Martin A. Senn</a> <img src="/sites/default/files/styles/full_content/public/blog/image/Zweitwohnungsinitiative.jpeg?itok=ROENySCq" width="570" height="280" alt="Umsetzung der Zweitwohnungsinitiative: Fairness oder Irreführung" title="Umsetzung der Zweitwohnungsinitiative: Fairness oder Irreführung" class="img-responsive" /> <div class="body-text clearfix"> <p> Wenn daran etwas schlimm sein soll, dann nur, dass hier Umweltschützer elementare Grundsätze eines Rechtsstaats nicht anerkennen wollen. Denn es kann und darf nicht sein, dass Bürger, die rechtmässig ein Wohneigentum erworben haben, dieses später plötzlich nicht mehr frei nutzen dürfen, weil ein neues Gesetz in Kraft getreten ist. Das verstösst, Volksentscheid hin oder her, gegen das hohe Gut der Eigentumsgarantie, gegen die Besitzstandswahrung und den Vertrauensschutz.</p> <p>Und es verstösst gegen das eigene Ziel der Initianten. «Stopp dem uferlosen Bau von Zweitwohnungen!», haben sie ihr Volksbegehren betitelt. Es ging also darum, den Bau neuer Zweitwohnungen zu verhindern. Wenn sie jetzt daraus ein Gesetz machen wollen, das die Nutzungsart von teils seit vielen Jahrzehnten bestehenden Häusern vorschreibt, dann ist dies eine Irreführung zumindest eines Teils der Stimmberechtigten, die am 11. März 2012 für die Initiative gestimmt haben.</p> <p><strong>Sicher, die Initiative wurde angenommen, wenn auch enorm knapp. Aber der Volksentscheid ist zu respektieren: von den Verlierern - aber auch von den Siegern. Sie tragen die Verantwortung, dass das überstimmte Berggebiet mit einer Überinterpretation des Volksentscheids nicht noch weiter in seiner wirtschaftlichen Entwicklung behindert wird.</strong></p> <p>Bis zu 14‘000 Arbeitsplätze drohen bei einer extremen Auslegung der Initiative im Berggebiet laut Studien verloren zu gehen. Eine pragmatische Umsetzung ist somit keine Frage der politischen Haltung mehr, sondern schlicht und einfach der Fairness gegenüber einer Minderheit geschuldet.</p> <p>Es bleibt zu hoffen, dass sich dies die Initianten und ihre Freunde bei der parlamentarischen Beratung des Zweitwohnungsgesetzes zu Herzen nehmen werden. </p> </div> <div class="field--label">Blog topics</div> <a href="/de/taxonomy/term/1224" hreflang="de">Raumentwicklung und Infrastruktur</a> <div class="field--label">Blog platform</div> <a href="/de/aktuell/blog/taxonomy/messe" hreflang="de">Messe</a> <div class="field--label">Blog tags</div> <a href="/de/aktuell/blog/taxonomy/zweitwohnungsinitiative" hreflang="de">Zweitwohnungsinitiative</a> <a href="/de/aktuell/blog/taxonomy/fairness" hreflang="de">Fairness</a> <a href="/de/aktuell/blog/taxonomy/irrefuehrung" hreflang="de">Irreführung</a> <a href="/de/aktuell/blog/taxonomy/zweitwohnungen" hreflang="de">Zweitwohnungen</a> <a href="/de/aktuell/blog/taxonomy/zweitwohnungsgesetz" hreflang="de">Zweitwohnungsgesetz</a> <a href="/de/aktuell/blog/taxonomy/raumplanung-0" hreflang="de">Raumplanung</a> <a href="/de/aktuell/blog/taxonomy/bergregion" hreflang="de">Bergregion</a> <a href="/de/aktuell/blog/taxonomy/verdichtung" hreflang="de">Verdichtung</a> <a href="/de/aktuell/blog/taxonomy/meinung-0" hreflang="de">Meinung</a> <a id="section-comments"></a> <section class="full--topic-default full__comments" id="node-topic-field-topic-comments--9"> <div class="card"> <div class="card__block card__comment_section"> <div class="comment-form__wrapper"> <div class="h3 ">Kommentar verfassen</div> <drupal-render-placeholder callback="comment.lazy_builders:renderForm" arguments="0=node&amp;1=553&amp;2=field_topic_comments&amp;3=comment" token="CWjNtfY0CRZKjREaw8qUmggX8ty38xXXMFlw_Re8hQs"></drupal-render-placeholder> </div> </div> </div> </section> <drupal-render-placeholder callback="like_and_dislike.vote_builder:build" arguments="0=node&amp;1=553" token="HYUJZmMtjuiym0wPZlWZsaF35zvmlW7susesw0ANs6o"></drupal-render-placeholder><drupal-render-placeholder callback="flag.link_builder:build" arguments="0=node&amp;1=553&amp;2=follow_content" token="D7QMdfRhQTzgq5_TXUL2h-fZUSmJ946u8nAkc-RVsSA"></drupal-render-placeholder> Tue, 03 Dec 2013 10:30:00 +0000 w4admin 553 at https://www.swissbau.ch https://www.swissbau.ch/de/aktuell/blog/umsetzung-der-zweitwohnungsinitiative-fairness-oder-irrefuehrung#comments Qualitätsvolle Verdichtung fängt beim Lebensstil an und damit beim Grundriss https://www.swissbau.ch/de/aktuell/blog/qualitaetsvolle-verdichtung-faengt-beim-lebensstil-und-damit-beim-grundriss <span>Qualitätsvolle Verdichtung fängt beim Lebensstil an und damit beim Grundriss</span> <span><span>w4admin</span></span> <span>Di, 24.09.2013 - 15:00</span> <a href="/de/ausstellerundprodukte/kontakt/thomas-kessler" hreflang="de">Thomas Kessler</a> <img src="/sites/default/files/styles/full_content/public/blog/image/dialogweg-6.jpeg?itok=atvZayCL" width="570" height="417" alt="Qualitätsvolle Verdichtung fängt beim Lebensstil an und damit beim Grundriss" title="Qualitätsvolle Verdichtung fängt beim Lebensstil an und damit beim Grundriss" class="img-responsive" /> <div class="body-text clearfix"> <p> Wenn immer weniger Personen einen Haushalt bewohnen, braucht es folglich immer mehr einzelne Wohnungen, um den Bedarf zu decken. Der Wohnungsmarkt kommt unter Druck, die Landschaft wird – aufgrund bestimmter Wohnpräferenzen (<a target="_self" href="https://www.swissbau.ch/de-CH/news/blog/2013/02/die-vorteile-des-landlebens-in-die-stadt-holen-die-nachteile-draussen-lassen.aspx">Beitrag vom 12. Februar 2013</a>) – weiter zugebaut. Da dieses Modell an seine ökonomischen, ökologischen und sozialen Grenzen kommt, wird der steigende Wohnflächenverbrauch pro Kopf in der Schweiz ein immer wichtigeres Thema.</p> <p>Sicher, Privatsphäre ist ein hohes Gut und für den modernen Menschen unverzichtbar. Doch während wir uns heute elektronisch immer stärker vernetzen, scheinen wir uns physisch-räumlich abschotten zu wollen.</p> <p><strong>Wenn Privatraum und der Raum für gemeinschaftliches Leben dagegen neu und klug verhandelt werden, können unsere Wohnbedürfnisse deutlich nachhaltiger und ressourcenschonender befriedigt werden. Vor allem aber können wir durch gemeinschaftliche Wohnformen deutlich an Lebensqualität gewinnen.</strong></p> <p>Neue Grundrisse sind ein Schlüssel dazu. In Clusterwohnungen zum Beispiel werden kleinere, private Wohnungs-Satelliten an grössere Gemeinschaftsflächen gekoppelt. Der Vorteil: Dadurch, dass Küchen und Wohnzimmer nicht für jede Privateinheit einzeln voll ausgeformt werden müssen, brauchen wir weniger Platz. In der Folge können Gemeinschaftsküchen und gemeinsame Wohnzimmer aber auch grosszügig gestaltet werden. Davon profitieren alle, die im Cluster wohnen. Der Rückzug ins Private ist trotzdem immer möglich. Ein eigenes Bad ist selbstverständlich und platzsparende Kochnischen stehen bereit, wenn die Stimmung einmal nicht nach Gemeinschaft ist.</p> <p>Weitere moderne Wohnformen lassen sich bestens auf herkömmlichen Grundrissen realisieren, solange die Zimmer qualitativ in etwa gleichwertig sind. Die Rede ist vom bewährten Wohnmodell Wohngemeinschaft. Wohngemeinschaften können aber auch neu gedacht werden: Immobilien Basel-Stadt wird bei der Arealentwicklung Volta Ost diesen Weg gehen und spezielle Grundrisse für Gross-Wohngemeinschaften entwickeln. Acht Personen können so in einer Zehnzimmer-Wohnung wohnen, und auf grosszügige Gemeinschaftsräume zurückgreifen. Trotzdem kommen sie auf einen unterdurchschnittlichen Wohnflächenverbrauch pro Kopf.</p> <p>Eines wird deutlich: Die für eine nachhaltige Entwicklung notwendige Verdichtung ist auch eine Frage des Lebensstils. Wenn wir gegenüber einem neuen Lebensstil offen sind, kann dies für uns unerwarteten Zuwachs an Lebensqualität durch Gemeinschaft bedeuten. Clusterwohnungen und Gross-Wohngemeinschaften sind dabei schon heute umsetzbare architektonische Hüllen für Lebensstile, die in Zukunft wichtiger und nachgefragter werden.<br /><br /></p> <p>Bildquelle: <br /> Cluster- / Satellitenwohnungen, Dialogweg 6, 8050 Zürich, Hunziker Areal</p> <p>Baugenossenschaft mehr als wohnen<br /> Architektur: DUPLEX Architekten</p> </div> <div class="field--label">Blog topics</div> <a href="/de/taxonomy/term/1224" hreflang="de">Raumentwicklung und Infrastruktur</a> <a href="/de/taxonomy/term/1229" hreflang="de">Immobilienmarkt und Facility Management</a> <a href="/de/taxonomy/term/1228" hreflang="de">Architektur und Design</a> <div class="field--label">Blog platform</div> <a href="/de/aktuell/blog/taxonomy/messe" hreflang="de">Messe</a> <div class="field--label">Blog tags</div> <a href="/de/aktuell/blog/taxonomy/verdichtung" hreflang="de">Verdichtung</a> <a href="/de/aktuell/blog/taxonomy/verdichten" hreflang="de">Verdichten</a> <a href="/de/aktuell/blog/taxonomy/grundriss" hreflang="de">Grundriss</a> <a href="/de/aktuell/blog/taxonomy/privatraum" hreflang="de">Privatraum</a> <a href="/de/aktuell/blog/taxonomy/clusterwohnungen" hreflang="de">Clusterwohnungen</a> <a href="/de/aktuell/blog/taxonomy/gross-wohngemeinschaften" hreflang="de">Gross-Wohngemeinschaften</a> <a href="/de/aktuell/blog/taxonomy/wohnformen" hreflang="de">Wohnformen</a> <a href="/de/aktuell/blog/taxonomy/wohngemeinschaft" hreflang="de">Wohngemeinschaft</a> <a href="/de/aktuell/blog/taxonomy/meinung-0" hreflang="de">Meinung</a> <a id="section-comments"></a> <section class="full--topic-default full__comments" id="node-topic-field-topic-comments--10"> <div class="card"> <div class="card__block card__comment_section"> <div class="comment-form__wrapper"> <div class="h3 ">Kommentar verfassen</div> <drupal-render-placeholder callback="comment.lazy_builders:renderForm" arguments="0=node&amp;1=536&amp;2=field_topic_comments&amp;3=comment" token="nC-8zvVlmfvOvsHRZwH_-RAJkPHBNu2onyZaxncM18Q"></drupal-render-placeholder> </div> </div> </div> </section> <drupal-render-placeholder callback="like_and_dislike.vote_builder:build" arguments="0=node&amp;1=536" token="B92dILrsl_hPpJu-J1OOiZ-t3jms2gAkLgxZXJLCVPI"></drupal-render-placeholder><drupal-render-placeholder callback="flag.link_builder:build" arguments="0=node&amp;1=536&amp;2=follow_content" token="vSYq9g37Cwy0UOUXOuNjUL8rblFEgCNUlqP6nqZD1e0"></drupal-render-placeholder> Tue, 24 Sep 2013 13:00:00 +0000 w4admin 536 at https://www.swissbau.ch https://www.swissbau.ch/de/aktuell/blog/qualitaetsvolle-verdichtung-faengt-beim-lebensstil-und-damit-beim-grundriss#comments