18. – 21. Januar 2022

Ist der Gebäudefokus bei Energievorschriften und Labels noch zeitgemäss?

Publiziert am
15.11.2017
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Meinung Das Zertifikat für 2000-Watt-Areale dient als ideales Instrument für die Umsetzung der Energiestrategie 2050 in grösseren Siedlungsgebieten. Es bietet gegenüber heutigen Gebäudelabel und Energievorschriften einen Qualitätssprung und ist bei langfristig ausgerichteten Investoren und institutionellen Anlegern gefragt. Dafür gibt es mehrere Gründe.   

Steigerung der Attraktivität der Sanierung des Schweizer Gebäudeparks

Publiziert am
09.12.2011
von
Gemäss einer aktuellen Umfrage des Kantons Zürich (AWEL) sind 70% der Gebäudeeigentümer der Meinung, dass ihre Liegenschaft energetisch keinen Erneuerungsbedarf hat. Diese Eigeneinschätzung widerspricht nicht nur den statistischen Daten, wonach 80% der bestehenden Gebäude alleine aufgrund der fossil basierten Heizenergie einen Transformationsbedarf hätten, sondern ist im Bezug auf die Endnutzer (Mieter) auch eine ökonomische Zeitbombe.

Labeling dominiert die Neubauten und beeinflusst doch kaum den Energiebedarf des Gebäudeparks

Publiziert am
24.10.2011
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Die Schweiz hat dank dem Label MINERGIE den weltweit mit Abstand höchsten Anteil von zertifizierten Bauten. Bei Neubauten beträgt der Zertifizierungsanteil heute über 20%. Das Label hat sich in den letzten Jahren auch kontinuierlich weiterentwickelt und hat jetzt mit MINERGIE-A ein Label lanciert, welches bezüglich ganzheitlicher Optimierung mehr Handlungsspielraum offenlässt. Zudem werden die Gesetzlichen Vorschriften der Kantone kontinuierlich verschärft. Ist also bei den Bauten alles im grünen Bereich? Beileibe nicht!
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Effizienzpotential im Gebäudebestand bisher ungenutzt

Publiziert am
09.08.2011
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Der Gebäudepark Schweiz besteht zu ca. 80% aus Bauten, die älter als 40 Jahre sind und hat einen durchschnittlichen Heizenergiebedarf von ca. 160 kWh/m2,a. Verglichen mit den aktuellen Neubauten, welche üblicherweise mit einem deutlich geringeren Heizenergiebedarf von ca. 50 kWh/m2,a auskommen und seit ca. 2008 auch den über Jahrzehnte und bis ins Baujahr 2000 mit ca. 80% den dominierenden Anteil von fossilen Heizsystemen durch Wärmepumpen ablösen (50% Parität wurde im 2008 erreicht), ist allein dies ein Indiz für ein grosses Effizienzpotential – sowohl energetisch als auch bezüglich CO2-Emissionen.
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