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Cleantech im Kommen

Publiziert am
10.10.2011
von
Noch klafft eine grosse Diskrepanz. Kaum einem anderen Wirtschaftszweig werden grössere Wachstumschancen unterstellt, als dem Cleantech-Bereich. Und doch wird in der Schweiz noch wenig Risikokapital in den Cleantech-Bereich investiert. Weniger jedenfalls als in den USA oder im EU-Durchschnitt.

Deutschland, China, Dänemark: Viele Länder machen im Cleantech-Bereich vorwärts und haben die Schweiz in gewissen Bereichen abgehängt.

Das wird sich ändern. Der Bundesrat hat den Masterplan Cleantech verabschiedet. Mit diesem will er die Innovationskraft von Schweizer Cleantech-Unternehmen durch einen Schulterschluss zwischen Wissenschaft, Wirtschaft, Verwaltung und Politik stärken. Dies wird auch für die Baubranche neue Dynamik bringen. Hinzu kommen weitere Schritte. So hat das Parlament das CO2-Gesetz vor wenigen Wochen überarbeitet und das nationale Gebäudesanierungsprogramm von 200 auf 300 Millionen Franken aufgestockt. Der Ständerat hat als dritter Rat nach dem Bundes- und dem Nationalrat den Atomausstieg beschlossen. Und schliesslich hat die SP die Cleantech-Initiative eingereicht. Diese will den Anteil erneuerbarer Energie markant erhöhen. All diese Schritte werden die Energieeffizienz im Gebäudebereich vorantreiben, Innovation und Knowhow der Schweizer Baubranche fördern und schärfen. Die Schweiz macht sich auf die Socken. Den Firmen, die im Cleantech-Bereich vorangehen, gehört die Zukunft.

Beat Jans ist Umweltnaturwissenschaftler ETH und bei der Firma ecos tätig. Er war sechs Jahre Präsident der SP Basel-Stadt, zehn Jahre Grossrat und ist seit eineinhalb Jahren im Nationalrat. Dort ist er Mitglied der Kommission für Umwelt Energie und Raumplanung (UREK).

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