Blog
Zurück zur Übersicht

Digitalisierung in der Baubranche und BIM (Beitrag von Losinger Marazzi)

Publiziert am 25.09.2018 von Redaktion Swissbau
Losinger Marazzi
Swissbau Digitale Applikationen, innovative Software, kollaborative Arbeitsmethoden – Dies sind nur einige der Tools und Vorgehensweisen, die heutzutage zur erfolgreichen Digitalisierung beitragen und langfristig die Wettbewerbsfähigkeit eines Unternehmens erhöhen (Bild: BIM am Beispiel des Projekts VORTEX in Chavannes-près-Renens).

Vor dem Hintergrund dieser allgegenwärtigen Digitalisierung ist auch die Bau- und Immobilienbranche in den letzten Jahren durchlässiger geworden und setzt zunehmend auf Open Innovation. Geplant, gebaut und virtuell betrieben wird zuerst digital – dank Building Information Modeling (BIM). Am Computer entsteht ein dreidimensionales, virtuelles Gebäude, welches aus Bauteilen und Bauteilgruppen zusammengesetzt ist und laufend mit Informationen ergänzt werden kann. Durch die Arbeit mit diesen digitalen Modellen wird der Informationsaustausch zwischen allen Beteiligten verbessert. Zudem entstehen vielseitige Nutzungsmöglichkeiten (Mengen- und Kostenberechnungen, Ressourcen-Planung, nachhaltige Projektierung, thermische und seismische Analysen usw.). Auch der Bauherr geniesst Vorteile: Er kann die verfügbaren Informationen für Lebenszyklusanalysen seines Projektes (Life Cycle Management) nutzen.

Potenzielle Fehler werden zudem bei der Projektentwicklung erkannt und eliminiert, bevor sie sich auf die Realisierung auswirken. Der Bauherrschaft kann somit verlässlich zugesichert werden, dass ein Projekt termingerecht und im Kostenrahmen übergeben werden kann. Das Ziel ist es, aufgrund der vollständigen Digitalisierung der Projekte sowie eines kollaborativen Prozesses besser planen, besser bauen und besser betreiben zu können.

Kollaborative Arbeitsmethoden
 
Für Losinger Marazzi ist BIM mehr als ein digitales Tool: wir nehmen es als grosse zentrale Datenbank wahr. Darüber hinaus umfasst es Visualisierungs- und Simulationstools, die kollaborative Arbeitsmethoden unter den beteiligten Akteuren implizieren. Mit dem Einsatz des BIM stellen Archi-tekten, Bauingenieure, Fachplaner für Gebäudetechnik und die ausführenden Unternehmen von einer sequenziellen auf eine simultane Arbeitsweise um. Alle arbeiten zusammen und davon profitiert der Kunde durch kürzere Fristen, eine insgesamt deutlich verbesserte Gebäudequalität und Visualisierungsmöglichkeiten seines Gebäudes, bevor dieses überhaupt gebaut ist.
Das BIM-Management beruht auf genau diesen kollaborativen Arbeitsreflexen. Losinger Marazzi sorgt insofern für die Interoperabilität der von den verschiedenen Projektakteuren genutzten Softwares und hat sich für eine systemunabhängige openBIM Arbeitsweise entschieden – einem gemeinsamen, interdisziplinären BIM. Auch wenn seine Werkzeuge, Methoden und Anwendungen sich noch laufend verändern werden, für Losinger Marazzi ist BIM unbestritten der Königsweg in die Zukunft. BIM ist eine grossartige Chance, die Vorteile der Digitalisierung für die Welt des Bauens zu erschliessen.

Ein Beitrag von:

Losinger Marazzi

Redaktion Swissbau

Redaktion Swissbau

Der Swissbau Blog ist eine dialogorientierte Online-Plattform für aktuelle Beiträge zur Bauwirtschaft in der Schweiz. Neben zahlreichen Beiträgen aus dem Themenspektrum des Swissbau Focus liefert er regelmässig interessante News und Hintergründe zur Baubranche bzw. zur Swissbau selbst. Informationen zur Autorenschaft finden sich im Impressum. Bitte beachten Sie zudem die Blog Policy.

Veröffentlicht unter:

Kommentar verfassen

 
 

 
Captcha