18. – 21. Januar 2022

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Die Gebäudehülle im Wandel

Innovationen im Fokus Recycelte und recyclierbare Materialen, Bauelemente mit hoher Energieeffizienz: der Gebäudesektor übernimmt Verantwortung. Mit zeitgemässen Lösungen und Innovationen engagiert sich die Branche für eine nachhaltigere Schweiz.


Der Fakt ist hinreichend bekannt. Der Gebäudesektor trägt zu mehr als 40% des Energiebedarfs in der Schweiz bei. Um diesen Bedarf zu decken, wird die benötigte Energie unter anderem mit fossilen Brennstoffen produziert. Der Umkehrschluss: Weniger Energiebedarf im Gebäudesektor leistet einen Beitrag zur Energiestrategie 2050 und damit zu mehr Nachhaltigkeit. Dieser Verantwortung sind sich auch die Hersteller im Bereich Gebäudehülle bewusst. Sie ergänzen deshalb ihr Angebot mit entsprechenden Produkten. Dabei zeichnen sich verschiedene Stossrichtungen ab.

Den Kreislauf schliessen
Zement und Beton sind wichtige Bestandteile beim Bau von Gebäuden. Zwar basiert ihre Produktion auf natürlichen Rohstoffen, einige Prozessschritte in der Herstellung sind aber sehr energieintensiv. Mit der Rückgewinnung und Wiederverwendung bereits verbauter Materialien tragen Hersteller wie Holcim zu einer ressourcenschonenderen Produktion bei. Einen ähnlichen Weg geht Sika. Das Unternehmen nutzt einerseits Restmaterial aus der Produktion und von den Baustellen, um neue Produkte herzustellen. Andererseits kommen zum Beispiel bei Dachsystemen langlebige und recyclierbare Materialien zum Einsatz, die emissionsarm montiert werden können. 

Höchste Energieeffizienz
Energieeffizient, komfortabel, wirtschaftlich und umweltfreundlich zugleich – als Gebäudestandard fordert das Baukonzept des Passivhauses einiges. Entsprechend hochwertig müssen die Materialien der Gebäudehülle sein. Wicona, Jansen und Forster nehmen die strengen Effizienzklassen des renommierten Passivhaus-Instituts Dr. Wolfgang als Benchmark. Sie bieten zum Beispiel Profilsysteme für Türen und Fenster an, die dem Passivhaus-Konzept gerecht werden.

Nachhaltigkeit ist langfristig 
Nachhaltigkeit zu fördern, bedeutet für die Hersteller von Baumaterialien ihre Produkte von der Rohstoffgewinnung über die Gebäudenutzung bis hin zum Rückbau zu optimieren. Bei einer durchschnittlichen Nutzungszeit von 50 bis100 Jahren braucht es dafür einiges an Voraussicht.

Der Swissbau Blog ist eine dialogorientierte Online-Plattform für aktuelle Beiträge zur Bauwirtschaft in der Schweiz. Neben zahlreichen Beiträgen aus dem Themenspektrum des Swissbau Focus liefert er regelmässig interessante News und Hintergründe zur Baubranche bzw. zur Swissbau selbst. Informationen zur Autorenschaft finden sich im Impressum. Bitte beachten Sie zudem die Blog Policy.
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