Regeneration von Erdwärmesonden
Die Studie des Kantons Basel-Landschaft zeigt mögliche Folgen der thermischen Übernutzung des Untergrunds durch den Ausbau von Erdwärmesonden auf. Wir diskutieren die Herausforderungen für die verschiedenen Akteure.
Erdwärmesonden-Wärmepumpen sind eine zentrale Komponente der Energiestrategie und tragen zur Entlastung der Winterstromproblematik bei. Ihr Ausbau ist energiepolitisch wünschenswert, stösst jedoch an physikalische und rechtliche Grenzen: Bei hoher Dichte kann der Untergrund durch eine „thermische Übernutzung“ auskühlen. Dies lässt sich durch längere Bohrungen oder Regeneration vermeiden. Mit dem geplanten Zubau an EWS sind – in Abhängigkeit der Nutzungsdichte - klare Vorgaben zu Regeneration, Mehrlänge und Sensibilisierung notwendig. Dies fordert auch die Heizungsbranche bei der Beratung, beim Bau und beim zuverlässigen Betrieb der Anlagen.
Wir diskutieren die Herausforderungen für die verschiedenen Akteure, insbesondere für die Energieberaterinnen und Berater, das Installationsgewerbe und die Betriebsverantwortlichen.
Sprechende (3)
Marc Bätschmann
ModerationTend AG, Partner und Mitglied GL & Leiter Energie und Gebäudetechnik
Roland Wagner
Amt für Umweltschutz und Energie Kanton Basel-Landschaft, Experte Energiewirtschaft
Florian Ruesch
SPF Institut für Solartechnik, Co-Teamleiter SPF Gebäude & Thermische Netze