Hitzeminderung im Siedlungsraum
Wie begegnen wir dem Hitzeinseleffekt? Welche Strategien und Lösungsansätze zur Hitzeinselminderung und Kaltluftströmungen funktionieren in der Stadt? Wir stellen die Konzepte von Dübendorf und Aarau vor und diskutieren im Anschluss weitere Möglichkeiten.
Steigende Temperaturen und der Hitzeinseleffekt machen urbane Aussenräume im Sommer zunehmend unattraktiv und gesundheitlich belastend, insbesondere in dichten Siedlungsgebieten. Wir beleuchten konkrete Ansätze aus Forschung und Praxis, die in der Landschaftsarchitektur wirkungsvoll zur Hitzeminderung beitragen. Andrii Zakovorotnyi stellt die interaktive Quartierklimamodellierung der Hochschule Luzern vor, ein Planungsinstrument, das Temperatur, Luftströmung und Bepflanzung bereits in frühen Entwurfsphasen analysierbar macht.
Die hitzeangepasste Siedlungsentwicklung der Stadt Aarau verankert Grün-, Wasser- und Kaltluftstrukturen in der Klimaanpassungsstrategie, inklusive Massnahmen zur Entsiegelung und Begrünung. Raphael Aeberhard von SKK Landschaftsarchitekten stellt das Konzept vor wie auch das Projekt der „Grünen Stadtoase, Lindenplatz Dübendorf“. Er gibt einen praxisnahen Einblick, wie aus ehemals heissen Asphaltflächen durch Entsiegelung, Baum- und Staudenpflanzungen ein kühler, klimaresilienter und attraktiver öffentlicher Freiraum entsteht.
Im Anschluss diskutieren die Teilnehmenden mit weiteren Fachexpertinnen und -experten, wie gemeinsam hitzeangepasste Freiräume gestaltet werden können und welche Hilfsmittel und Innovationen es dafür braucht.
Präsentationen zum Herunterladen
P. Schoeck - Hitzerminderung im Siedlungsraum, Übersicht
A. Zakovorotnyi - Hitzeminderung im Siedlungsraum, Quartierklimamodellierung
Sprechende (4)