DJI Dock 3, stationäre Dokumentationsarbeit mit Matrice 4D
Mit dem DJI Dock 3 & der Matrice 4D hat DJI eine wegweisende Lösung für automatisierte Drohnenoperationen geschaffen, die insbesondere für die stationäre Dokumentationsarbeit neue Massstäbe setzt.
Die Kombination zielt darauf ab, sämtliche Schritte eines Drohneneinsatzes, von der Flugvorbereitung über die Durchführung bis hin zur Nachbearbeitung der Daten, konsequent zu automatisieren und dadurch effizienter, reproduzierbarer und wirtschaftlicher zu gestalten.
Das DJI Dock 3 ist als fest installierte, Drohnenstation konzipiert und kann wahlweise mit der Matrice 4D oder der Matrice 4TD betrieben werden. Beide Drohnen wurden speziell für den Docking-Betrieb entwickelt und sind auf den zuverlässigen Dauereinsatz im Aussenbereich ausgelegt. Während die Matrice 4D ihren Fokus auf Vermessungs-, Kartierungs- und 3D-Modellierungsaufgaben legt, erweitert die Matrice 4TD das Einsatzspektrum um Inspektions- und Sicherheitsanwendungen durch eine integrierte Infrarotkamera. Damit lässt sich das System flexibel an unterschiedliche Projektanforderungen anpassen.
Der Mehrwert stationärer Drohnenlösungen zeigt sich besonders deutlich auf Grossbaustellen und bei Projekten mit langen Entstehungsprozessen. Baustellen verändern sich oft täglich durch Erdbewegungen, Materiallieferungen, neue Auflagen oder kurzfristige Plananpassungen. Gleichzeitig steigt der Anspruch an eine exakte, zeitnahe und nachvollziehbare Dokumentation von Baufortschritt und Masshaltigkeit. Klassische, manuelle Vermessungsmethoden zur Nachkontrolle sind in diesem Umfeld jedoch kostenintensiv, zeitaufwändig und anfällig für Fehler.
Durch den Einsatz des DJI Dock 3 in Kombination mit präziser RTK-Navigation und automatisierter Missionsplanung, beispielsweise über spezialisierte Softwarelösungen, entsteht ein durchgängiger Workflow, der regelmässig und vollkommen automatisch hochqualitative Geodaten erzeugt. Die Flüge sind jederzeit reproduzierbar, wodurch konsistente Datensätze für präzise Soll-Ist-Vergleiche, Volumenberechnungen und die fortlaufende Analyse von Terrainveränderungen zur Verfügung stehen. Der personelle Aufwand wird dabei auf ein Minimum reduziert, während die Datentiefe und Nachvollziehbarkeit deutlich steigen.
Besonders geeignet ist diese Lösung für Projekte mit intensiven Erdbewegungen, komplexen Bauabläufen oder mehreren parallel arbeitenden Unternehmen. Überall dort, wo präzise Volumenberechnungen erforderlich sind, Planungsdaten regelmässig mit dem Ist-Zustand abgeglichen werden müssen und eine digitale, revisionssichere Fortschrittsdokumentation gefordert ist, schafft die Drohnenlösung einen klaren Mehrwert. Sie stellt allen Beteiligten, von Planern über Bau- und Projektleiter bis hin zu Eigentümern und Auftraggebern eine einheitliche, transparente Datenbasis zur Verfügung.
Technisch überzeugt das System durch einen hohen Automatisierungsgrad und eine nahtlose Integration in bestehende Arbeitsprozesse. Die Flüge und die Datenerfassung erfolgen vollautomatisch und können bei Bedarf durch einen Remote-Piloten überwacht werden. Das robuste, wetterfeste Gesamtsystem ist für den langfristigen Outdoor-Einsatz ausgelegt, während die RTK-gestützte Navigation für exakte Lagedaten jedes einzelnen Luftbildes sorgt. Reproduzierbare Missionsflüge ermöglichen die Erstellung hochpräziser 3D-Modelle und machen das DJI Dock 3 mit der Matrice 4D beziehungsweise 4TD zu einem zentralen Werkzeug für moderne Bau- und Infrastrukturprojekte.