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Standpunkt Swissbau 2026

Minergie reagiert und bleibt Vorreiter

Im Herbst 2025 wurden die Mustervorschriften der Kantone im Energiebereich (MuKEn) publiziert. Minergie diente dabei erneut als Wegbereiter: Vorgaben, die Minergie in den letzten Jahren vorgelebt hat, wurden in die MuKEn 2025 übernommen.

Minergie
Basel, Schweiz

Die MuKEn dienen den Kantonen als Vorlage für kantonale Gesetzgebungen und sorgen für eine Harmonisierung. Dank den MuKEn wurde der Baustandard in der Schweiz in den letzten drei Jahrzehnten wesentlich energieeffizienter, erneuerbarer und klimafreundlicher – dabei war Minergie ein stetiger Wegbereiter. So auch bei der MuKEn 2025: Einige Neuerungen, die die Konferenz kantonaler Energiedirektoren im September bekanntgegeben hat, wurden in den letzten Jahren bereits bei Minergie-Gebäuden angewendet. «In enger Zusammenarbeit mit den Kantonen entwickelt Minergie Anforderungen und «testet» sie bei Minergie-Gebäuden. Sobald sie erprobt und in der Breite anwendbar sind, können sie vom Gesetz übernommen werden», sagt Andreas Meyer Primavesi, Geschäftsleiter von Minergie. Das gute Zusammenspiel widerspiegelt sich unter anderem in der Tatsache, dass Minergie und der GEAK neu von der MuKEn als System-Nachweis für die Gesamtenergieeffizienz anerkannt werden. Die MuKEn lässt damit ein neues, für viele Projekte flexibleres und einfacheres Nachweisverfahren zu.  

Ganz neu bei den MuKEn 2025 ist das Thema Treibhausgasemissionen in der Erstellung. Methodik und Grenzwerte wurden eins zu eins von Minergie übernommen. Damit Minergie seine Vorreiterrolle beibehalten kann, wurden die Minergie-Grenzwerte für Treibhausgasemissionen auf das Jahr 2026 verschärft. «So ist die Baubranche weiterhin gefordert, denn der Weg zu Netto-Null ist noch weit», sagt Meyer Primavesi. Das ist eine zentrale Rolle von Minergie: Klare Anreize geben für Bauherrschaften, die weiter als das Gesetz gehen wollen.  Auch bei der Eigenstromproduktion sind die MuKEn-Anforderungen verschärft geworden. Minergie lag bereits im Herbst 2025 über den Anforderungen der neuen MuKEn 2025: Alle geeigneten Dachflächen müssen mit einer Photovoltaik-Anlage belegt sein. Ebenso beim Heizwärmebedarf oder beim Monitoring behält Minergie seinen Vorsprung zu den MuKEn.

Wichtig zu erwähnen: Minergie adressiert neben Energieeffizienz und Klimaschutz auch den Komfort. Wer heute ein Minergie-Gebäude baut, hat nicht nur im Bereich Energieeffizienz und Klimaschutz klar die Nase vorne, sondern profitiert auch von einem besseren Hitzeschutz und hoher Raumluftqualität.

Ihre Kontaktperson

Irina Zindel

Irina Zindel

Projektleiterin Marketing & Kommunikation

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