Gehört Ihr Gebäude zu den 90% mit ineffizientem Betrieb?
Der Gebäudebestand, insbesondere im Bereich der Heizungs-, Lüftungs- und Klimaanlagen (HLK), weist ein grosses Optimierungspotenzial auf. Ca. 90% der Gebäude werden nämlich ineffizient betrieben.
Diese Aussage mag provokativ klingen, doch sie spiegelt die Realität wider. Zahlreiche Gründe sprechen für einen effizienten Betrieb eines Gebäudes.
Gesetzliche Vorgaben und Umweltauflagen fordern eine Reduktion des CO2-Ausstosses und die Einhaltung von Energieeffizienzstandards. Diese Vorschriften zielen darauf ab, nachhaltige Baupraktiken zu fördern und den ökologischen Fussabdruck von Gebäuden zu verringern. Zudem bieten ökonomische Anreize wie langfristige Kosteneinsparungen durch geringere Betriebskosten und staatliche Förderprogramme einen finanziellen Anreiz, in grüne Projekte zu investieren.
Durch technologische Innovationen wie Smart Buildings können Gebäude heute effizienter betrieben werden. Daten, die von Sensoren gesammelt werden, helfen, HLK-Systeme zu optimieren. Der Einsatz energieeffizienter Systeme und erneuerbarer Energien erhöht die Nachhaltigkeit zusätzlich. Dies reduziert nicht nur den Energieverbrauch, sondern verbessert auch den ökologischen Fussabdruck von Gebäuden erheblich.
Marktnachfrage und das wachsende Interesse von Investoren an nachhaltigen Immobilien bieten zusätzlich Wettbewerbsvorteile. Solche Gebäude erzielen oft höhere Mieteinnahmen, eine längere Lebensdauer und einen höheren Wiederverkaufswert. Gleichzeitig spielt die soziale Verantwortung eine zunehmend wichtige Rolle. Unternehmen setzen verstärkt auf Nachhaltigkeit im Rahmen ihrer Corporate Social Responsibility (CSR), um den Erwartungen von Mietern, Kunden und der Öffentlichkeit gerecht zu werden.
Etwa 40% des gesamten Energieverbrauchs in der Schweiz entfallen auf den Gebäudesektor, davon wiederum 40% auf HLK-Systeme. Hier ist ein enormer Hebel zur Reduktion des Energieverbrauchs und des CO2-Ausstosses vorhanden. Von den rund 2,3 Millionen Gebäuden in der Schweiz werden 80 bis 90% nicht optimal betrieben. Viele Gebäude verbrauchen mehr Energie, als ursprünglich geplant war. Oft werden überdimensionierte HLK-Komponenten, z.B. Regelventile und Umwälzpumpen, verbaut, die nicht nur höhere Kosten verursachen, sondern auch zu einem erhöhten Energieverbrauch führen. Zudem sind Heiz- und Kühlkreisläufe häufig schlecht hydraulisch abgeglichen, was zu ungleichmässigen Temperaturen in den Räumen und erhöhtem Energieverbrauch führt.
Oft sind sich Bauherren und Gebäudebetreiber der Optimierungspotenziale ihrer HLK-Systeme nicht bewusst. Hinzu kommen ein Mangel an Fachkräften und fehlende Transparenz, was dazu führt, dass dringend notwendige Betriebsoptimierungen oder RetroFIT+ Massnahmen nicht umgesetzt werden.
Im Vergleich zu grösseren Investitionen in die Gebäudehülle oder zum Austausch von Anlagen können mit relativ geringen Investitionen in HLK-Feldgeräte und die Gebäudeautomation Energieeinsparungen von bis zu 30% erzielt werden. Diese Massnahmen haben in der Regel einen Return on Investment (ROI) von nur zwei Jahren. Besonders bei Teilrenovierungen, wo Systeme verbessert, aufgerüstet oder optimiert werden, sind die Einsparungen beträchtlich.
Eine der grössten Herausforderungen für Bauherren und Gebäudebetreiber besteht darin, den Nutzen von Massnahmen zur Verbesserung der HLK-Feldgeräte und der Gebäudeautomation richtig abzuschätzen. Hier bietet das Belimo-Assessment-Tool die Lösung. Es ermöglicht eine schnelle Bewertung des Optimierungspotenzials in einem Gebäude. Die Ergebnisse basieren auf der ISO-Norm 52120 und dienen als fundierte Entscheidungsgrundlage für Investitionen in das HLK-System.
Solche Investitionen lohnen sich doppelt: Zunächst werden die HLK-Feldgeräte und deren Steuerung optimiert. Erst im Anschluss wird ein Ersatzprojekt für veraltete Heizungsanlagen (z.B. Ölheizungen) initiiert. So lassen sich die Investitionskosten massiv senken, und das neue System kann viel effizienter betrieben werden. Hierdurch wird das gesamte HLK-System noch nachhaltiger und der CO2-Fussabdruck weiter reduziert.
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