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Nachwuchs- und Fachkräftemangel – die Strategie des VSEI

Publiziert am 05.12.2012 von Hans-Peter In-Albon, Direktor des Verband Schweizerischer Elektro-Installationsfirmen
Elektronist Schweizer Meisterschaft Window

Meinung Die Elektro- und Telekommunikations-Installationsbranche will die Sicherstellung des Branchennachwuchses nachhaltig gewährleisten. Dafür hat sie das Nachwuchsförderungsprogramm entwickelt, dessen Strategie drei Hauptstossrichtungen beinhaltet. Mit dieser breitabgestützten Strategie will die Branche die Nachfrage nach den Basisberufen kontinuierlich ankurbeln.

Mit der der ersten Stossrichtung sollen die Schulabgänger für die Elektrotechnik begeistern werden. Die Tatsache, dass die Elektroinstallateure die Grundlage für die Entwicklung der modernen Gesellschaft schaffen, zeigt, dass dieser Beruf Zukunft hat – ja sogar die Berufung für diese Branche verkörpert. Die zweite Stossrichtung will mit einer optimalen Selektion, einer top Ausbildung und einer erstklassigen Betreuung die Berufsmotivation bei den Lernenden nachhaltig fördern, damit sie nach dem Lehrabschluss der Branche erhalten bleiben. Die dritte Stossrichtung will mit der Beteiligung an öffentlichen Wettbewerben wie Welt-, Europa- und Schweizermeisterschaften das Image der Berufe steigern.

Ausbildungsgänge können immer in Frage gestellt werden - insbesondere in einer technisch anspruchsvollen Branche. Die laufenden Überarbeitungen der Bildungsverordnungen in der Grundbildung sowie der beruflichen Weiterbildungen bezeugen die stetige Anpassung der Grund- und Weiterbildung.

Der künftigen Konvergenz der Systeme und der Energiethematik wird in den Bildungslehrgängen die notwendige Aufmerksamkeit geschenkt. So kann die Branche ihre Verantwortung für eine sichere und effiziente Energieversorgung wahrnehmen. Dabei obliegt ihr die Installation der Netzwerke in den Gebäuden, welche den Konsumenten am richtigen Ort zur richtigen Zeit die Möglichkeit geben, Energie wirtschaftlich und effizient zu nutzen.

Mit diesem Beitrag nimmt Hans-Peter In-Albon Stellung zum zuvor publizierten Beitrag von BFE-Direktor Walter Steinmann zur Bildungsinitiative für die Energiewende.

Hans-Peter In-Albon

Hans-Peter In-Albon

Hans-Peter In-Albon hat eine Berufslehre als kaufmännischer Angestellter und eine Weiterbildung zum diplomierten Buchhalter/Controller absolviert. Anschliessend hat er während fast zwanzig Jahren in der Treuhandbranche als Unternehmensberater gearbeitet. Seit 1994 steht er im Dienste des Verbands Schweizerischer Elektro-Installationsfirmen (VSEI). Seit dem Jahre 2000 ist er Direktor des Verbandes.

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