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Das INO im Inselspital Bern

Das im Mai 2012 eingeweihte Intensivbehandlungs-, Notfall- und Operationszentrum (INO) gilt hierzulande als eines der leistungsstärksten Behandlungszentren und ist schweizweit das erste Gebäude, das nach dem Prinzip der Systemtrennung geplant und realisiert wurde. 

Wesentliche Vorteile dieser Systemtrennung sind die Berücksichtigung der unterschiedlichen Lebensdauer und Zweckbestimmung der Nutzungs- und Baulemente sowie eine hohe Flexibilität. So konnte beim INO sogar während der Umsetzung des sogenannten Primärsystems (Gebäudehülle, Tragstruktur und Logistik) eine komplette Projektänderung vorgenommen und die Anordnung der Operationssäle neu gestaltet werden. Neben dem Primär- gibt es auch noch ein Sekundärsystem, das den Bereich des Innenausbaus sowie der Installationen umfasst; beide Systeme werden unabhängig voneinander geplant und ausgeführt. Das ergänzende tertiäre System wiederum basiert auf der Planung der funktionellen Struktur und umfasst den Bereich der medizintechnischen Ausrüstung.

«Ich habe den Wunsch, dass sich in fünf Jahren mit der Ausbildung das Bewusstsein durchgesetzt hat, dass Nachhaltigkeit geplant werden muss.» sagt Thomas Pareth im Interview mit der Swissbau.