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Europaallee, Baufeld H, 8004 Zürich

Städtebauliche Entwicklung eines gemischt genutzten, innerstädtischen Quartiers, das bis 2020 in acht Etappen realisiert wird. Der neue Stadtteil an der Zürcher Europaallee mit direkter Anbindung an Hauptbahnhof und S-Bahnnetz sieht einen vielfältigen Nutzungsmix aus Dienstleistung, Büros, Wohnen, Alterswohnen, Hotel, Gastronomie, Detailhandel, Bildung und Freizeit vor. Auf dem Baufeld H an der Langstrasse entstehen bis 2016 drei Gebäude, die nach dem für die Schweiz adaptierten DGNB-Gold-Zertifikat geplant sind. Der hohe Anspruch an urbane Nachhaltigkeit zeigt sich in der Verwendung ökologischer Baustoffe, integrierter Photovoltaikanlagen und dem CO2-neutralen Betrieb. Als Energiequelle für Heizen und Kühlen reichen Sonne, Regenwasser und die Abwärme der Nutzer. Zur optimalen Anbindung an den Stadtraum setzen e2a eckert eckert architekten AG und Balser & Hofmann, Ingenieure und Planer, auf das Prinzip von Hoch und Tief, von Spannung und Entspannung: Sockelbauten, deren Ausmaße mit der umliegenden Geschossigkeit korrespondieren, tragen zwei unterschiedlich hohe Türme. Abgerundet wird das Ensemble von einem Designerhotel. Es ist als Solitär ausgestaltet und markiert mit seinem Vorplatz gleichzeitig Auftakt und Endpunkt des neuen Quartiers an der Schnittstelle zu den Kreisen 4 und 5.

«Architektur ist wie Kunst. Die gefällt gewissen Leuten und anderen weniger.» Hier geht's zum Interview mit Jürg Stöckli (Leiter Division Immobilien, SBB)