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Umsetzung der Energie Strategie 2050 – Wie soll das gehen?

Publiziert am 26.11.2012 von Dominik Müller, Geschäftsleiter von Solvatec
Solarteur Window

Meinung Wie bereits Walter Steinmann in seinem Beitrag festhält, gibt es noch zu wenig Energiefachleute, die den neuen, hohen Anforderungen genügen. Daher benötigt die Branche zahlreiches und qualifiziertes Fachpersonal, um die Energiewende umzusetzen. Hier sind vor allem Elektro- und Heizungssänitärfachleute gefragt.

Aber auch Dachdecker und technische Kaufleute haben einen idealen Background. Ergänzend finden immer mehr Quereinsteiger mit technischem oder handwerklichem Flair den Weg in die Energiebranche. Vor allem würde ich es jedoch begrüssen, wenn vermehrt Frauen unsere Branche bereichern würden. Es ist für die Zukunft sehr wichtig, dass sich vor allem Architekten und Behörden ein gewisses Basiswissen aneignen, um die Erneuerbaren Energien in ihren Aktivitäten nicht noch weiter zu bremsen.

Ein guter Schritt in die richtige Richtung ist der Ausbildungsgang zum Solarteur.

Hier wird dem Teilnehmer, der diese Ausbildung nebenberuflich macht, neben der Theorie auch viel Praxis beigebracht. In einer intensiven viermonatigen Ausbildungszeit werden die Teilnehmer darin ausgebildet, eine PV-Anlage nicht nur zu montieren, sondern auch vollumfänglich zu planen. Jedoch ist diese Ausbildung auch nur als Zwischenschritt zu sehen. Am Berufsbild des eidgenössisch diplomierten Solarteurs werden wir auf Dauer nicht vorbei kommen. Hier ist die Politik gefordert, die entsprechenden Voraussetzungen zu schaffen.

Dominik Müller

Dominik Müller

Dominik Müller war bereits während seines Elektrotechik-Studiums von der Solarenergie fasziniert. Kurz nach dem Studium gründete er dann auch seine Firma Solvatec, die heute zu den führenden Anbietern für Photovoltaik in der Schweiz gehört. Heute ist Dipl. Ing. HTL Dominik Müller Vorsitzender der Geschäftsleitung und Präsident des Verwaltungsrates der Solvatec AG.

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